George Gerard Arnhold – Präsident des Fördervereins
Seit Mai 1999 ist George Gerard Arnhold Präsident des Fördervereins der Dresdner Philharmonie. Er ist damit nicht der Erste aus der traditionsreichen Familie Arnhold, der sich für das städtische Orchester Dresdens einsetzt. Bereits Georg Arnhold – Mitbesitzer des bekannten Dresdner Bankhauses Gebr. Arnhold und Stifter – gehörte 1915 zu den Gründern der »Gesellschaft zur Förderung des Philharmonischen Orchesters«.
George Gerard Arnhold wurde am 6. August 1918 in Dresden geboren. Nach seinen Anfangsjahren in Dresden und im schweizerischen Zug begann er 1937 sein Studium der Ökonomie, der modernen Sprachen und Geschichte am King's College in Cambridge. Seit 1951 lebt er mit seiner Familie in São Paulo und war dort ebenso wie zuvor in London lange Zeit als erfolgreicher Geschäftsmann tätig.
Die Interessen Gerard Arnholds sind vielfältig. Sie richten sich besonders auf die Natur, speziell die Tiere, ebenso wie auf Kunst und Musik. Hauptsächlich aber interessieren ihn die Menschen. Wo möglich und wo nötig, hilft er. Er reist gern, besucht Verwandte und Freunde in aller Welt, möglichst aber in Städten, die ihm sympathisch sind – dazu gehört auch Dresden.
George Gerard Arnhold ist am 31. Juli 2010 in São Paulo/Brasilien verstorben.
Intendant Anselm Rose und der Vorstandsvorsitzende des Fördervereins Helmut Freiberger kondolierten dem in Spanien lebenden Sohn des Verstorbenen:
Sehr geehrter Herr Arnhold,
mit tiefer Betroffenheit haben wir die Nachricht vom Tod Ihres Vaters erhalten. George Gerard Arnhold war ein großer Freund der Dresdner Philharmonie und seit 1999 Präsident des Fördervereins der Dresdner Philharmonie. Er hat das gern getan, ganz in der Tradition seiner Familie und seines Großvaters Georg Arnhold, der von 1915 bis 1923 im Vorstand der „Gesellschaft zur Förderung des Philharmonischen Orchesters“ das wichtige Amt des Schatzmeisters innehatte.
Wie es seine Art war, hat er geholfen wo immer dies erforderlich war und im Bereich seiner Möglichkeiten lag.
Wir haben uns gefreut, wenn er nach Dresden kam und uns besuchte. Gern denken wir auch an unser letztes Zusammentreffen mit ihm vor einigen Jahren in São Paulo zurück.
Er wird uns fehlen und im Bewusstsein bleiben als ein Mensch mit einem großen Herzen in dem seine Heimatstadt Dresden immer einen festen Platz hatte.
In dankbarer Erinnerung und stillem Gedenken drücken wir den Angehörigen unser aufrichtiges Mitgefühl aus.
