Tag 3 - Weiter nach Fuzhou

SO, 1. OKT 2017

Schon um 4 Uhr früh klingelte der automatische Weckdienst. Im Halbschlaf und Halbdunkel ging’s direkt in den Bus, der uns zum Bahnhof brachte. Dort wurden wir dann schnell wach, da wir uns beeilen mussten, um den Zug zu erwischen. Es war chinesischer Nationalfeiertag, weshalb sehr viele Chinesen unterwegs waren und alle Züge überfüllt. Dafür kamen wir in den Genuss eines wunderschönen Sonnenaufgangs im Nebel zwischen den malerischen Hügeln.

Während der Fahrt im Hochgeschwindigkeitszug kamen wir in die subtropische Zone und wurden in Fuzhou von sehr warmer und feuchter Luft überrascht. Auch die Esskultur hatte sich im Vergleich zu Hangzhou verändert: Die Gerichte bestanden vor allem aus unterschiedlichsten Meeresfrüchten. Wegen des frühen Aufstehens gönnten wir uns eine ausgedehnte Mittagspause, bevor wir durch die schwüle Luft ins gegenüberliegende Theater gingen. Das Einsingen bestand nach der langen Fahrt vor allem aus gegenseitigem Massieren und Bewegung. Schließlich fand auf der riesigen Opernbühne ein wunderbares Konzert stand. Das Publikum applaudierte begeistert schon beim ersten Takt des chinesischen Volksliedes „Da hai ja guichiang“ und ließ sich später von Prof. Bergers pantomimisch moderiertem „Hab mei Wage vollgelade“ zum Mitschnalzen animieren.