• Ariane Matiakh ©Marco Borggreve Ariane Matiakh ©Marco Borggreve
  • Tianwa Yang ©Friedrun Reinhold Tianwa Yang ©Friedrun Reinhold

Philharmonie im Albertinum
Albertinum - Lichthof
45 | 42 | 39 | 34 | 31 €

Aufforderung zum Tanz

Das neunzehnte Jahrhundert wusste zu tanzen, und zwar überwiegend im Walzertakt. Es ist, als hätten die Komponisten Carl Maria von Webers „Aufforderung zum Tanz“ sehr ernst genommen – jedenfalls sind sie ihr fast alle nachgekommen. Hector Berlioz hat die Wiener Walzerseligkeit dabei auch nach Paris verpflanzen können. Im zwanzigsten Jahrhundert findet sich ein Nachklang davon in Maurice Ravels „La valse“. Allgemein ging man unter dem Einfluss des Jazz aber jetzt zum Viervierteltakt über oder suchte Inspiration in den komplexen Rhythmen der ost- und südeuropäischen  Volksmusik. Den Takt gab schließlich hauptsächlich Amerika an – der Charme der alten Welt wich der Energie und spontanen Lebensfreude der neuen.

Carl Maria von Weber (1786-1826)
„Aufforderung zum Tanz“ op. 65
Hector Berlioz (1803-1869)
„Un Bal“ aus: „Symphonie fantastique“ op. 14
Camille Saint-Saëns (1835-1921)
„Introduction et Rondo capriccioso” für Violine und Orchester op. 28
Béla Bartók (1881-1945)
„Tänze aus Siebenbürgen“
Manuel de Falla (1876-1946)
„Danza ritual del fuego”
Maurice Ravel (1875-1937)
„La valse"
George Gershwin (1989-1937)
Ouvertüre zum Musical „Girl Crazy"
Pablo de Sarasate (1944-1908)
„Zigeunerweisen” für Violine und Orchester op. 20
Leonard Bernstein (1918-1990)
„Symphonic Dances” aus: „West Side Story”

Ariane Matiakh | Dirigentin
Tianwa Yang | Violine
Daniel Finkernagel | Moderation


AL
Albertinum