• Bertrand de Billy ©Marco Borggreve Bertrand de Billy ©Marco Borggreve
  • Véronique Gens ©Franck Juery Véronique Gens ©Franck Juery

Philharmonie im Albertinum
Albertinum - Lichthof

Véronique Gens

Wenn die Musik metaphysische Geheimnisse darzustellen hat, tut sie dies nicht selten auf außerordentlich farbenfrohe Art. Sie bringt Verborgenes an ein Licht, das bis zum Gleißenden geht: so in Olivier Messians ausdrucksstarkem frühen Orchesterwerk „Le Tombeau resplendissant“, das sich mit Tod und Auferstehung Jesu Christi befasst. Noch ganz im Stil der Spätromantik widmet sich Richard Strauss in seiner opulenten Tondichtung „Tod und Verklärung“ dem Sterben des einzelnen Menschen. Francis Poulencs „Gloria“ feiert dagegen den himmlischen Glanz Gottes. Der Komponist tut dies allerdings auf ausgesprochen irdische Art – jazzig rhythmisierte Chöre wechseln mit schmelzenden Sopranarien. Kaum eines seiner Stücke rechtfertigt so sehr Poulencs Selbstkennzeichnung, er sei „halb Mönch und halb Lausbub“.


Olivier Messiaen (1908-1992)
Le Tombeau resplendissant für Orchester
Richard Strauss (1864-1949)
„Tod und Verklärung“ – Tondichtung für großes Orchester op. 24
Francis Poulenc (1899-1963)
Gloria für Sopran, Chor und Orchester

Bertrand de Billy | Dirigent
Véronique Gens | Mezzosopran
Philharmonischer Chor Dresden
Prof. Gunter Berger | Einstudierung


AL
Albertinum