• Nicholas Collon © Jim Hinson Nicholas Collon © Jim Hinson
  • Jean-Efflam Bavouzet © B. Ealovega Jean-Efflam Bavouzet © B. Ealovega

Philharmonie im Kulturpalast
Kulturpalast
39 | 34 | 29 | 23 | 18 €

Ein Amerikaner in Paris

Als der einarmige Pianist Paul Wittgenstein bei Maurice Ravel ein Klavierkonzert in Auftrag gab, war das der Anstoß zur Entstehung einer der faszinierendsten Kompositionen des 20. Jahrhunderts. Die scheinbare Beschränkung wurde für Ravel zum Ansporn, einen Klaviersatz zu entwickeln, der an  Komplexität und Raffinesse schier Unglaubliches leistet. Auch die kurz nach dem Ersten Weltkrieg entstandene Tanzdichtung „La Valse“ ist ein Virtuosenstück. Wie beim Klavierkonzert überwiegen hier die dunklen Töne. Die Musik von der anderen Seite des Atlantiks klingt da wesentlich optimistischer, und wenn bei Gershwin der Amerikaner nach Paris kommt, so bringt er eine gehörige Portion manchmal geradezu hemdsärmeliger guter Laune mit.

In Kooperation mit Jazztage Dresden

George Gershwin
„An American in Paris“ Tondichtung für Orchester (1928)
Maurice Ravel (1875-1937)
Konzert für Klavier und Orchester D-Dur „für die linke Hand“ (1929)
Leonard Bernstein (1918-1990)
Sinfonische Tänze
aus dem Musical „West Side Story“ (1957)
Maurice Ravel (1875-1937)
"La valse" poème chorégraphique pour orchestre (1920)

Nicholas Collon | Dirigent
Jean-Efflam Bavouzet | Klavier
Dresdner Philharmonie