• Juanjo Mena ©Sussi Ahlburg CAMI Juanjo Mena ©Sussi Ahlburg CAMI
  • Augustin Hadelich ©Rosalie O'Conner Augustin Hadelich ©Rosalie O'Conner

Philharmonie im Schauspielhaus
Schauspielhaus - Großes Haus
32 | 30 | 28 | 23 | 20 €

Pathétique

In seinem Zweiten Violinkonzert hat Bartók alle seine reichen kompositorischen Erfahrungen in einem Werk von kaum ausschöpfbarem Reichtum gesammelt. Folkloristisches steht neben Zwölftonreihen, Klassisch-Klares neben Dionysischem, Anmutiges neben Groteskem, Eingängiges neben Hochkomplexem. Der rote Faden, der sich durch das Ganze zieht, ist die Solostimme, die über dem Orchester schwebt, dann sich ihm unterordnet, dann mit ihm in einen spannenden Dialog tritt. Tschaikowskis letzte Sinfonie wird im allgemeinen als ein tieftrauriges Werk des Abschieds gedeutet. Sie enthält bei aller wehmütigen Resignation aber auch Zukunftsweisendes: In manchen Zügen ist hier bereits die Musik Gustav Mahlers vorweggenommen.

Béla Bartók (1881-1945)
Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 Sz. 112
Peter Tschaikowski (1840-1893)
Sinfonie Nr. 6 h-Moll op. 74 „Pathétique“

Juanjo Mena | Dirigent
Augustin Hadelich | Violine


SH
Schauspielhaus