• Michael Sanderling © Nikolaj Lund Michael Sanderling © Nikolaj Lund
  • Sol Gabetta © Uwe Arens Sol Gabetta © Uwe Arens

Philharmonie im Albertinum
Albertinum - Lichthof
32 | 30 | 28 | 23 | 20 Euro

Saisonabschluss

Gustav Mahlers Erste Sinfonie ist in jeder Hinsicht ein Werk des Anfangs, des Frühlings, der Hoffnungen – der ganze Zauber einer erwartungsfrohen Jugend ist hier zu einem weitausgreifenden Tongedicht geworden. Dass auch Abgründiges erscheint, kann den Eindruck glücklichen Überschwangs nicht mindern. Das Cellokonzert in a-Moll von Camille Saint-Saëns galt Komponisten wie Schostakowitsch und Rachmaninow als das gelungenste Cellokonzert überhaupt. Hervorgehoben wird besonders die hervorragende Balance zwischen dem virtuosen, oft deklamatorischen Solopart und der dezenten Orchesterbegleitung. Das neue Orchesterwerk DESHERET (Rote Erde) von José María Sánchez-Verdú bildet zusammen mit KEMET (Schwarze Erde) ein Diptychon (Doppelbild).

18:45 Uhr Konzerteinführung von Dr. Martin Morgenstern im Hermann-Glöckner-Raum
 

José María Sánchez-Verdú (*1968)
DESHERET - ROTE ERDE für Orchester und fünf Instrumentalgruppen im Raum verteilt / Auftragswerk der Dresdner Philharmonie - Uraufführung / Der Dresdner Philharmonie gewidmet
Camille Saint-Saëns (1835-1921)
Konzert für Violoncello und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 33
Gustav Mahler (1860-1911)
Sinfonie Nr. 1 D-Dur

Michael Sanderling | Dirigent
Sol Gabetta | Violoncello


AL
Albertinum