• Juanjo Mena © Michal Novak Juanjo Mena © Michal Novak
  • Arabella Steinbacher © Peter Rigaud Arabella Steinbacher © Peter Rigaud

Philharmonie im Kulturpalast
Kulturpalast
39 | 34 | 29 | 23 | 18 €

Schuberts Große Sinfonie

Die C-Dur-Sinfonie zieht die Summe von Franz Schuberts Schaffen. In ihren vier großangelegten Sätzen findet sich der ganze Reichtum der Kompositionskunst Schuberts in verschwenderischer Fülle ausgebreitet. Die posthume Uraufführung der Sinfonie, mehr als zehn Jahre nach ihrer Vollendung, wirkte wie eine Offenbarung. Die hinreißende Melodik, die glänzende Orchesterbehandlung, die formale Souveränität blieben in der Musik des 19. Jahrhunderts unübertroffen. Zu den Quellen von Schuberts Kompositionsstil führen die Werke von Haydn und Mozart. Die sogenannte Trauersinfonie Haydns ist ein leidenschaftliches Werk, in dem stellenweise die Romantik bereits nicht fern zu sein scheint. Mozarts strahlendes Violinkonzert KV 218 besitzt eine geschmeidige Freiheit der Gestaltung, an die sich Schubert unmittelbar anschließen konnte.

Joseph Haydn (1732-1809)
Sinfonie e-Moll Hob.I:44 „Trauer-Sinfonie“ (um 1770/71)
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Konzert für Violine und Orchester D-Dur KV 218 (1775)
Franz Schubert (1797-1828)
Sinfonie Nr. 8 C-Dur D 944 „Große C-Dur-Sinfonie“ (1825)

Juanjo Mena | Dirigent
Arabella Steinbacher | Violine
Dresdner Philharmonie