Sofia von Freydorf

Sofia von Freydorf wurde 1995 in Stockholm (Schweden) geboren und erhielt ihre erste musikalische Ausbildung bei Alexander Oratovski in Bonn. Später wurde Barbara Varsanyi (Bonn) ihre Lehrerin. Von 2013-2017 studierte sie an der Hochschule für Musik Carl Maria Weber Dresden bei Ramón Jaffé und nahm an Meisterkursen bei Peter Bruns, Troels Svane, Joseph Schwab, Gustav Rivinius, Natalia Gutman, Wolfgang Boettcher und Georg Faust teil. Seit 2014 ist sie Stipendiatin der Ad Infinitum Foundation Lübeck und seit 2016 der Talentschmiede Dresden e.V. sowie der Yehudi Menuhin Foundation e.V.

Sie gewann elf erste Preise beim Wettbewerb „Jugend musiziert“ und 2012 den Ersten Preis beim internationalen Karel Kunc Musikwettbewerb.

Praktische Orchestererfahrungen konnte sie von 2010 bis 2013 in der Deutschen Streicherphilharmonie (Leitung: Michael Sanderling), seit 2015 als Mitglied im European Union Youth Orchestra unter Bernard Haitink und ab 2016 im Gustav Mahler Jugendorchester sammeln.

2013 debütierte Sofia von Freydorf mit Edward Elgars Cellokonzert zusammen mit dem Thüringer Loh-Orchester unter der Leitung von Markus L. Frank. Sie erhielt Einladungen zum Kammermusikfestival Middelburg und zum Kammermusikfest Hopfgarten und arbeitet selbst kammermusikalisch u.a. mit Jean-Guihen Queyras (Beethovenfest Bonn), Jerome Lowenthal und Andrej Bielow (Sommerakademie Lüneburger Heide) zusammen. Darüber hinaus widmet sie sich zeitgenössischer Musik, u.a. in Konzerten mit Helmut Lachenmann, Sofia Gubaidulina und Wolfgang Riehm.