Markus Poschner

Markus Poschner

Der Münchner Dirigent Markus Poschner, der seit seiner Auszeichnung mit dem Deutschen Dirigentenpreis 2004 regelmäßig bei den national und international renommiertesten Orchestern zu Gast ist, wird heute insbesondere für seine Aufsehen erregenden Interpretationen und Einspielungen der Werke von Beethoven, Brahms und Mahler geschätzt.

Nach dem Studium in München und als Assistent von Sir Roger Norrington und Sir Colin Davis wirkte Poschner ab 2006 als Erster Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin.

Im Jahre 2007 wurde er zum Generalmusikdirektor der Freien Hansestadt Bremen ernannt. Hier hat sich Poschner, der auch ein fulminanter Jazzpianist ist, den Ruf als programmatischer Grenz­gänger erarbeitet: Gemeinsam mit den Bremer Philharmonikern war er ständig auf der Suche nach Neuartigem und Ungehörtem in Programmatik, Interpretation und Präsentationsform. Mit seinem besonderen Gespür für die Vermittlung klassischer Musik löste er einen bis heute anhaltenden Publikumsboom aus und entwickelte mit dem Regisseur Benedikt von Peter völlig eigene Wege und Formen zeitgenössischen Musiktheaters.

Zur Saison 2015/16 hat Markus Poschner auch die Position des Direttore Principale des Orchestra della Svizzera Italiana in Lugano übernommen. Gleich zu Beginn seiner ersten Spielzeit eröffnete er dort mit einem von der Kritik hochgelobten Brahms-Zyklus den neuen Konzertsaal LAC.

Zum Beginn der Spielzeit 2017/18 übernimmt Markus Poschner außerdem die Position des Chef­dirigenten des Brucknerorchesters Linz sowie des Opernchefs am Landestheater Linz. Er tritt hiermit die Nachfolge von Dennis Russell Davies an.

Markus Poschner wurde von vielen der renommiertesten Klangkörper und Opern­häuser als Gast eingeladen, darun­ter Staatskapelle Dresden, Dresdner Philharmoniker, Bamberger und Wiener Symphoniker, Münchner Philharmoniker, Konzerthausorchester Berlin, die Rundfunk-Sinfonie­orchester in Berlin, Leipzig, Stuttgart und Köln, Netherlands Radio Philharmonic, Wiener Kammerorchester, Orchestre Philhar­monique de Monte Carlo, NHK Symphony Orchestra, Tokio Metropolitan Orchestra, sowie Staatsoper Berlin, Komische Oper Berlin, Hamburg­ische Staatsoper, Oper Köln, Oper Frankfurt und Opernhaus Zürich.

Mit vielen dieser Orchester und Opernhäuser verbindet ihn inzwischen eine enge künstlerische Partner­schaft, wie etwa der Staatsoper Berlin, wo Markus Poschner in der laufenden Spielzeit für die gesamte Serie von Richard Wagners »Der fliegende Holländer« verantwortlich ist.
Als Erster Gastdirigent der Dresdner Philharmonie von 2010-14 waren dort mit Markus Poschner sämtliche Beethoven-Symphonien zu hören. Dem Orchester ist er weiterhin eng verbunden und erarbeitet mit ihm aktuell einen Mahler-Zyklus. Seit 2002 ist er außerdem Erster Gastdirigent des Deutschen Kammerorchesters Berlin, das er ebenso prägt wie das legendäre Georgische Kammerorchester Ingolstadt, dessen Chefdirigent er von 2000-06 war.

Die Universität Bremen ernannte Markus Poschner im Juli 2010 zum Honorarprofessor am In­stitut für Musikwissenschaft.

 

Aktuelle Konzerte