Marek Janowski

Marek Janowski

Marek Janowski gehört zu den großen Meistern der deutschen Musiktradition. Seine Interpretationen von Wagner, Strauss, Bruckner, Brahms, Hindemith und der zweiten Wiener Schule sind weltweit anerkannt und er hat eine ausgezeichnete Discographie. Er genießt einen hervorragenden Ruf  unter den großen Orchestern Europas und Nordamerikas.

Im Sommer 2017 wird Marek Janowski nach Bayreuth zurückkehren, um dort Wagners Ring-Zyklus zu dirigieren. In der Saison 2016/17 wird er auch „Götterdämmerung“ im Zuge des Frühlingsfestes in Tokyo aufführen, der Höhepunkt seiner vierjährigen Konzertreihe des Ring-Zyklus mit dem NHK Sinfonieorchester. Außerdem wird er in dieser Saison als Gastdirigent für das London Philharmonic Orchestra, den WDR Köln, das hr-Sinfonieorchester, die Wiener Staatsoper, das Teatro La Fenice, die Oslo Philharmonic, die St. Petersburg Philharmonic und die San Francisco Symphony tätig sein.

Marek Janowskis künstlerischer Werdegang führte ihn von Assistenz-Positionen in Aachen, Köln, Düsseldorf und Hamburg hin zu seiner Anstellung als Generalmusikdirektor in Freiburg im Breisgau (1973–75) und Dortmund (1975-79). 1984 bis 2000 war Janowski Musikdirektor der Philharmonique de Radio France und brachte diese zu Höchstleistungen. Zusätzlich zu seiner Position in Paris war Janowski Chefdirigent des Gürzenich-Orchesters in Köln (1986-1990) und später erster Gastdirigent des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin (1997-1999). Von 2000 bis 2005 war er der Musikdirektor des Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, und hatte außerdem den Posten des Chefdirigenten bei der Dresdner Philharmonie inne (2001-2003). Von 2002 bis 2016 war er als Intendant des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin tätig, und sein Wagner-Opern-Zyklus mit der Berliner Philharmonie hat neue Standards in der Aufführung der konzertanten Oper gesetzt.

Marek Janowski hat eine umfangreiche Discographie angefertigt, die einige preisgekrönte Opern und sinfonische Zyklen enthält. Seine Aufnahme von Wagners Ring-Zyklus mit der Staatskapelle Dresden (1980-83) bleibt eine der bemerkenswertesten Aufnahmen dieses Werkes. Auch seiner Aufnahme des Zyklus von Bruckner und der Sinfonie No. 3 mit dem Orchestre de la Suisse Romande ist ein ähnlich hohes Lob zuteil geworden.

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