Solisten-Archiv

Aleksandar Markovic

Aleksandar Markovic

Geboren in Belgrad, absolvierte Aleksandar Markovic  sein Dirigierstudium bei Leopold Hager an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Er erhielt ein Stipendium der Herbert von Karajan Stiftung Berlin und gewann den 1. Preis beim Internationalem Dirigentenwettbewerb “Gregorz Fitelberg”  in Katowice, Polen.

2005 wurde Aleksandar Markovic  Chefdirigent des Tiroler Landestheaters in Innsbruck, eine Position, die er bis 2008 innehatte. Mit großem Erfolg dirigierte er Produktionen von Salome, Der fliegende Holländer, Madama Butterfly, Tosca, Cavaleria Rusticana/ I Pagliacci, Le nozze di Figaro, Romeo et Juliette, Traviata, Nabucco, Norma, Schwanensee u.a. Von 2009 bis 2015 war Aleksandar Markovic Künstlerischer Leiter und Chefdirigent des Philharmonischen Orchesters in Brno. Dieses Engagement war ihm gleich nach seinem Debut in Brno angeboten worden. Im Wagnerjahr 2013  leitete er eine Neuproduktion des Fliegenden Holländers am Slovenischen Nationaltheater in Ljubljana und ein konzertante Aufführung von  Rienzi in Münchens Philharmonie am Gasteig. In jüngster Zeit war er als Gastdirigent eingeladen bei den Wiener Sinfonikern, Prag Sinfonieorchester und Konzerthausorchester Berlin.

Im September 2016 tritt Aleksandar Markovic sein Amt als Music Director of Opera North in Großbritannien an. Dieses Engagement folgt auf eine intensive Phase der Zusammenarbeit, die 2015 in der Produktion von Jenůfa von Janácek gipfelte und auch zahlreiche Konzertprogramme mit Werken von Mozart, Schumann, Wagner und Strauss beinhaltete. In dieser Spielzeit hat er außerdem sein Debut beim Orchester des Bayerischen Rundfunks, beim BBC Scottish Symphony Orchestra, Odense Symphony Orchestra, Malmö Symphony Orchestra, RTE Symphony Orchestra of Ireland und dirgiert zum wiederholten Male das Bournemouth Symphony Orchestra und Qatar Philharmonic.

Aleksandar Markovic hat ein breites Repertoire von der Klassik bis heute. Sein spezielles Interesse an der Musik des 20. Jahrhunderts führte zu Aufführungen von Werken u.a. von Hartmann, Schiske, Istvan, Rozsa, Ligeti, Lutoslawski, Glass, D’Ase, Pintscher, Larcher, Tüür, Yusupov und Salonen.