Solisten-Archiv

Ariane Matiakh

Ariane Matiakh

Seit ihrem gefeierten Einspringen für James Conlon in Schostakowitschs „Leningrader“ Sinfonie mit dem Orchestre National de Montpellier 2006 hat sich Ariane Matiakh international als vielseitige Dirigentin im Opern-, Ballett- und Konzertrepertoire etabliert. Die ehemalige Studentin von Prof. Leopold Hager wurde 2009 als Entdeckung der „Victoires de la musique“ nominiert und war mehrere Spielzeiten erste Assistentin an der Oper in Montpellier. Mit einem Repertoire, das von Corelli und Bach bis Britten und Lutosławski reicht, war sie Gastdirigentin in Graz, Stockholm, Halle, beim Orchestre Philharmonique de Strasbourg, beim WDR Sinfonieorchester, dem Münchener Rundfunkorchester, dem Stavanger Symfoniorkester, dem Aarhus Symfoniorkester, den Bochumer Symphonikern, dem Orchestre Philharmonique de Nice und dem Orchestre National de Lille. Ariane Matiakh arbeitete mit Solisten wie Roberto Alagna, François Frédéric Guy, Nicholas Angelich, Anne Gastinel, Gautier Capuçon, Kate Aldrich, Lawrence Power und David Fray zusammen. Seit 2014 dirigiert Ariane Matiakh das Orchestre National de Montpellier und das Orchestre du Capitole de Toulouse im Rahmen der französischen TV-Sendung Prodiges.

In der Saison 2015/16 hatte sie Debüts u.a. bei der Dresdner Philharmonie, den Wuppertaler Philharmonikern und dem Gävle Symfoniorkester, kehrte zur Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz, zum Aarhus Symfoniorkester und zum Aalborg Symfoniorkester zurück, nahm mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin die beiden Klavierkonzerte von Zara Levina auf (Capriccio Label) und dirgierte an der Oper in Göteborg Madama Butterfly, für das Niederländische Nationalballett den Nussknacker und beim Kurt Weill Fest in Dessau das Eröffnungskonzert.

In 2016/17 wird Ariane Matiakh u.a. zum Aalborg Symfoniorkester zurückkehren, mit dem Orchestre de Chambre de Paris in Notre Dame und der Pariser Philharmonie auftreten, Die Zauberflöte an der Oper Nizza dirigieren, bei der Rheinischen Philharmonie Koblenz und dem MDR Sinfonieorchester gastieren. Außerdem spielt sie Werke von Clara Schumann mit der Staatskapelle Halle und Ragna Schirmer und Werke von Harald Genzmer mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin ein.

Für das Label Capriccio hat Ariane Matiakh mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Werke von Francis Poulenc und Jean Françaix (2014) sowie Werke von Johanna Doderer (2015) aufgenommen. Im Januar 2014 wurde Ariane Matiakh vom französischen Kultusministerium zum „Chevalier de l’Ordre des Arts et des Lettres“ ernannt.