Solisten-Archiv

Carlos Mena

Carlos Mena

Carlos Mena wurde 1971 in Vitoria-Gasteiz (Spanien) geboren. 1997 schloss er an der Schola Cantorum Basiliensis sein Studium der Renaissance- und Barockmusik u.a. bei R. Levitt, R. Jacobs und E. Kirkby ab. Er trat in wichtigen Sälen wie z.B. Palau de la Música Barcelona, Kennedy Center Washington, Konzerthaus Wien, Palais des Beaux Arts Bruxelles, Berliner Philharmonie, Osaka Symphony Hall, Suntory Hall und City Opera Hall Tokyo, Alice Tully Hall New York, Sydney Opera House, Concert Hall Melbourne, Teatro Colon Buenos Aires auf und ist Mitglied wichtiger Ensembles, u.a. Al Ayre Español, Ensemble Guilles Binchois, Il Seminario Musicale, Ricercar Consort, La Capella Reial de Catalunya, Hespèrion XX, and Orphenica Lyra. In der Oper „Radamisto” von G. F. Händel (Hauptrolle) war er bei den Salzburger Festspielen, im Concertgebouw Amsterdam und im Musikverein in Wien zu hören , in „L’Orfeo” als Speranza im Rahmen der Innsbrucker Festwochen (Koproduktion mit der Staatsoper Unter den Linden Berlin), außerdem in „A Midsummer Night’s Dream” von B. Britten im Teatro Real in Madrid, mit „Bajazet” von Vivaldi (Tamerlano) im Barbican Centre in London, in „El viaje a Simorgh” von Sánchez-Verdú im Teatro Real de Madrid, in „Rinaldo” von Händel im Concertgebouw in Amsterdam und in „Death in Venice” von Britten im Liceu in Barcelona. Carlos Mena ist außerdem sehr am Liedgesang interessiert, sein Repertoire umfasst Werke von Schumann, Schubert, Liszt, Britten, Orff, Bernaola, Benjamin, Vaughan-Williams, Erkoreka und Iglesias.

Seine vielseitige künstlerische Tätigkeit ist durch mehrere CD-Produktionen dokumentiert, die bei Decca, Accord, Deutsche Harmonia Mundi, Glossa und Alia Vox erschienen. Er wurde mit Preisen ausgezeichnet, u.a. Diapason d’or de l’année, Choc de la Musique.