Solisten-Archiv

Daniel Kirch

Daniel Kirch

Daniel Kirch hat in den letzten Jahren erfolgreich den Wandel vom lyrischen über den jugendlichen zum Heldentenor vollzogen: Im März 2017 debütierte er in Lyon als Tristan in Wagners Tristan und Isolde unter Hartmut Haenchen in der legendären Bayreuther Heiner Müller-Produktion.

Im Januar 2017 hatte er bereits an der Wiener Volksoper sein erfolgreiches Partiedebüt in der herausfordernden Rolle Der Fremde in konzertanten Aufführungen von Korngolds Das Wunder der Heliane gegeben.

Zu seinen Projekten zählen u.a. Das Lied von der Erde in Tokyo, Fidelio und Parsifal in Stuttgart, Meistersinger in Beijing ...

In den letzten Jahren hat Daniel Kirch wichtige Wagner-Partien ins Repertoire aufgenommen: Die Titelpartien in Tannhäuser, Lohengrin und Parsifal, Stolzing in Die Meistersinger von Nürnberg, Siegmund in Die Walküre, Erik in Der fliegende Holländer und Claudio in Das Liebesverbot. So übernimmt er noch in dieser Saison eine Neuproduktion des Fliegenden Holländers in Barcelona.

Paul in Korngolds Die tote Stadt und Bacchus in Strauss’ Ariadne auf Naxos gehören ebenso zu seinem Repertoire wie Florestan in Fidelio, Fritz in Schrekers Der ferne Klang oder der Max in Webers Der Freischütz.

Daniel Kirch arbeitet mit Dirigenten wie Adam Fischer, Ulf Schirmer, Justin Brown, Sir Mark Elder, Zubin Mehta, Lothar Zagrosek, Valri Gergiev,  und mit Regisseuren wie Harry Kupfer, Michael Thalheimer, Robert Carsen, Andreas Homoki, Peter Konwitschny, Günter Krämer, Christof Loy und David Pountey  zusammen.

Er gastierte u.a. an den Staatsopern von Berlin und München, der Dresdner Semperoper, an der Oper Köln, am Opernhaus Zürich, der Mailänder Scala sowie bei den Bregenzer und Salzburger Festspielen.

Auch als Konzertsänger hat sich Daniel Kirch mit dem Waldemar in Schönbergs Gurre-Liedern endgültig ins dramatische Fach gesungen nachdem er bereits die Tenorpartien im Mahler 8. Symphonie oder in Franz Schmidt Das Buch mit sieben Siegeln gesungen hatte.

Als Liedsänger gab er mit Schumanns Dichterliebe seinen Einstand – großen Erfolg hatte er in einer unkonventionellen Produktion der Winterreise von Michael Thalheimer am Deutschen Theater.