Solisten-Archiv

Daniel Ochoa

Daniel Ochoa

Der Bariton Daniel Ochoa, der für seine Bühnenpräsenz und Ausdruckskraft von Publikum und Presse gleichermassen gelobt wird, kann derzeit auf zahlreiche Erfolge verweisen. So debütierte er 2014/15 in der Kölner Philharmonie sowie in der Hamburgischen Staatsoper, war beim Gewandhausorchester Leipzig und den Bamberger Symphonikern erstmals mit Herbert Blomstedt zu hören und gab beim Opernfestival Taormina sein ItalienDebüt als Barbiere di Siviglia. In der Spielzeit 2015/16 debütierte Ochoa als Giovanni und Marcello an der Wiener Volksoper, war auf der JapanTournee des Hauses als Dr. Falke zu erleben und ging Ende 2016 mit dem Dresdner Kreuzchor auf Jubiläumsreise.
Seit der Saison 2012/13 singt Daniel Ochoa als festes Ensemblemitglied an der Wiener Volksoper. Mit Don Giovanni, dem Grafen Almaviva in Mozarts „Hochzeit des Figaro“, dem Barbier in Rossinis „Barbier von Sevilla“, dem Dr. Falke in Johann Strauss‘ „Fledermaus“, dem Grafen Eberbach in Lortzings „Wildschütz“, dem Silvio in Leoncavallos „Bajazzo“, dem Ping in „Turandot“, dem Bariton in Orffs „Carmina Burana“ und dem Sid in Brittens „Albert Herring“ übernimmt er hier wichtige Partien seines Faches.
An der Volksoper arbeitete Ochoa bereits mit Regisseuren wie Brigitte Fassbaender und Marco Arturo Marelli zusammen und erarbeitete 2014/15 den Stefano in Donizettis „Viva la Mamma“ unter der szenischen Leitung Rolando Villazóns. Weitere Opernund Konzertengagements führten den Bariton an Häuser wie die Hamburgische Staatsoper, die Dresdner Semperoper, das Theater Luzern, das Theater Flensburg, das Theater Bonn, das Theater PlauenZwickau, die Bühnen der Stadt Gera, das Landestheater Altenburg, das GoetheTheater Bad Lauchstädt, Kampnagel Hamburg und an das Europäische Zentrum der Künste Dresden Hellerau, wo er Rollen wie den Ottokar in Webers „Freischütz“, den Tarquinius in Brittens „Rape of Lucretia“ sowie die Titelhelden in Haydns „Der Apotheker“, Rossinis „Barbiere di Siviglia“ und Mozarts „Don Giovanni“
interpretierte.
Neben dem Liedgesang ist der Sänger der Musik Johann Sebastian Bachs in ganz besonderer Weise verbunden. Kantatenund Passionsaufführungen führen ihn regelmäßig zum Thomanerchor Leipzig, dem Gewandhauschor, dem Dresdner Kreuzchor, der Kantorei der Dresdner Frauenkirche und zum Bachchor an der Leipziger Nikolaikirche.
Darüber hinaus erfolgten Konzertreisen in die Berliner Philharmonie, das Konzerthaus am Berliner Gendarmenmarkt, die Izumi Hall Osaka, die Hitomi Hall Tokyo, das Konzerthaus DeSingel in Antwerpen und das Internationale Haus der Musik Moskau.
Auch bei wichtigen Festivals war der Sänger zu Gast; darunter das Luzern Festival, das Flandern Festival, der MDR Musiksommer, das Leipziger Bachfest, die Händelfestspiele Halle, das Festival Stuttgart Barock, die MendelssohnFesttage und die Dresdner Tage für zeitgenössische Musik.
Mehrere CDAufnahmen entstanden mit dem Gewandhausorchester und dem Thomanerchor sowie mit dem Gewandhauschor und dem Stuttgarter Kammerchor. 2014 erschien eine Einspielung von Johannes Brahms‘ „Ein Deutsches Requiem“ mit dem Kreuzchor und der Philharmonie Dresden beim Label Berlin Classics. 2015 erschienen gleich zwei BachEinspielungen bei Deutsche Harmonia Mundi sowie die JubiläumsEdition „800 Jahre Thomanerchor“ (Rondeau Classics) unter der Mitwirkung Ochoas.
Zu Daniel Ochoas bisherigen musikalischen Partnern gehören das Gewandhausorchester Leipzig, die Staatskapelle Dresden, die Philharmonie Dresden, das Bach Collegium Stuttgart, die Radiophilharmonie des Norddeutschen Rundfunks, das Prager Sinfonieorchester, die Philharmonie Zuidnederland, die Staatskapelle Halle, das Telemann Chamber Orchestra Tokyo, die Berliner Lautten Compagney, das Leipziger Barockorchester sowie der Stuttgarter Kammerchor.
Er arbeitete mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Reinhard Goebel, Helmuth Rilling, Marc Piollet, Paul McCreesh, Roderich Kreile, Georg Christoph Biller, Frieder Bernius, Howard Griffiths, Andreas Spering, Ludwig Güttler und Julia Jones.
2003 gewann Daniel Ochoa den 1. Preis beim Leipziger AlbertLortzingWettbewerb und war im folgenden Jahr Stipendiat der RichardWagnerStipendienstiftung.
Seine gesangliche Ausbildung erhielt er bei Prof. Anthony Baldwin (HMT Rostock), Prof. HansJoachim Beyer (HMT Leipzig), Prof. Thomas Quasthoff (HfM Berlin), Prof. Dietrich FischerDieskau (UdK Berlin), Christa Maria Ziese und Michael Rhodes.