Solisten-Archiv

Dmitri Kitajenko

Dmitri Kitajenko

Dmitrij Kitajenko gehört zu den großen Dirigentenpersönlichkeiten unserer Zeit. Er dirigiert die bedeuten­den Orchester, darunter die Berliner Philharmoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, die Münchner Phil­harmoniker, die Tschechische Philharmonie Prag, das Philharmonia Orchestra London und das Orchestre Philharmonique de Radio France. Zahlreiche Einspielungen entstanden u. a. mit den Moskauer Philharmonikern, dem RSO Frankfurt und dem Bergen Philharmonic Orchestra.

Mit dem Gürzenich-Orchester Köln, dessen Ehrendirigent er seit 2009 ist, verbindet ihn eine jahrzehnte­lange Zusammenarbeit. Ihre Gesamtaufnahme der Schostakowitsch-Sinfonien wurde mit renommierten Preisen ausgezeichnet, ihr Prokofjew-Zyklus stieß auf große Begeisterung. Aktuell entsteht bei OehmsClassics ein bisher von der Kritik vielgelobter Tschaikowsky-Zyklus, der im Frühjahr 2014 abge­schlossen wird. Anschließend folgen Werke von Rachmaninow.

Seit der Spielzeit 2012|13 ist Dmitrij Kitajenko Erster Gastdirigent des Konzerthausorchesters Berlin,  verbunden mit einer regen Konzerttätigkeit und Tourneen. Mit großem Erfolg hat er im Sommer 2013  seine künstlerische Tätigkeit in Japan wieder aufgenommen. Tourneen nach Japan und Großbritannien sind mit dem Gürzenich-Orchester Köln geplant, mit dem Konzerthausorchester Berlin wird er Konzerte in Spanien geben.

In Leningrad geboren, studierte Dmitrij Kitajenko an der Glinka-Musikschule und am Rimskij-Korsakow-Konservatorium seiner Heimatstadt, außerdem bei Hans Swarowsky und Karl Österreicher in Wien.

1969 war er Preisträger beim 1. Internationalen Herbert von Karajan-Dirigierwettbewerb und wurde mit

29 Jahren zum Chefdirigenten des Stanislawski-Theaters ernannt. 1976 übernahm er die Chefdirigenten­position der Moskauer Philharmoniker. 1990 ging Dmitrij Kitajenko in den Westen und wurde u.a. Chef­dirigent des hr-Sinfonieorchesters Frankfurt, des Bergen Philharmonic Orchestra sowie Erster Gast­dirigent des Dänischen Nationalen Radiosymphonieorchesters. Als Juror des Inter­nationalen Malko-Wettbewerbs engagiert er sich für den Dirigentennachwuchs.

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