Solisten-Archiv

Franziska Gottwald

Franziska Gottwald

Die Spielzeiten 2013-2015 sind erneut reich an vielseitigen Rollendebüts für Franziska Gottwald. Bei den Schwetzinger SWR Festspielen ist sie als Dafne in der Oper Leucippo von Hasse zu hören und in den konzertanten Aufführungen der Vivaldi-Oper La fida ninfa (Elpina) in Amsterdam und Madrid. Sie wird regelmäßig am Staatstheater Wiesbaden zu hören sein u.a. zum ersten Mal als Orfeo in Glucks Orfeo ed Euridice.
hr Rollendebüt als Prinz Orlofsky in Die Fledermaus gab Franziska Gottwald am Staatstheater Stuttgart in 2010, als Sesto in Mozarts La Clemenza di Tito an der Oper Köln in 2011, und 2012 als Titelheld in Händels Ariodante am Theater Basel. Im selben Jahr war sie als Ruggerio in Händels Alcina an der Oper Köln zu
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ören. In Basel sang Franziska Gottwald bereits Cherubino in Le nozze di Figaro und Alcina in Vivaldis Orlando furioso. Bei den Internationalen Göttinger Händelfestspielen war sie als Erissena in Poro und Irene in Tamerlano zu erleben und die Produktionen von Galuppis L'Olimpiade (Licida) in Venedig, sowie Vivaldis Motezuma (Fernando) in Bilbao sind auf DVD festgehalten.
Franziska Gottwald ist 1. Preisträgerin des Leipziger Bachwettbewerbs und hat sich durch die Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Reinhard Goebel, Ton Koopman, Fabio Luisi, Andrea Marcon, und vielen anderen auch als Konzertsängerin international einen Namen gemacht. Werke des Barocks sind bei ihren Konzerten ebenso auf dem Programm, wie die c-moll Messe von Mozart, Mendelssohns Elias, das Verdi-Requiem, die Proses Lyriques von Debussy oder Mahlers Lied von der Erde. Nicht zuletzt stehen Solo-Arienabende mit Orchester, wie im Concertgebouw Amsterdam oder der Philharmonie in Berlin und auf internationalen Festivals auf ihrem Kalender.
Franziska Gottwald war zu Gast bei so herausragenden Orchestern wie dem Gewandhaus Orchester Leipzig, dem Venice Baroque Orchestra, dem Concertgebouw Orchestra, dem Amsterdam Baroque Orchestra, Musica Antiqua Köln, Concerto Köln, der Akademie für Alte Musik Berlin, verschiedenen deutschen Rundfunkorchestern oder den Bamberger Symphonikern.
In 2011/12 erschienen u.a. die CD-Produktionen L'Olimpiade: The opera unter Markellos Chryssicos und L'Oracolo in Messenia von Vivaldi unter Fabio Biondi. Genannt seien auch die Aufnahmen des Samson von Händel unter Nicholas McGegan, des mit dem ECHO ausgezeichneten Elias von Mendelssohn und La Passione von Salieri unter Christoph Spering sowie die Einspielung aller Brahmsduette für Frauenstimmen mit Letizia Scherrer und Ferenc Bognar. Ausserdem erscheint die Künstlerin auf einigen der mit dem Edison Preis ausgezeichneten Aufnahmen der Kantaten J.S. Bachs unter der Leitung von Ton Koopman und der Neuerscheinung: Bach Cantates L'Èpiphanie des Montréal Baroque Orchesters unter Eric Milnes.