Solisten-Archiv

Johanna Wokalek

Johanna Wokalek

In Freiburg im Breisgau geboren, absolvierte sie ihre Ausbildung am Max-Reinhardt-Seminar in Wien. Sie debütierte 1996 im Rahmen der Wiener Festwochen mit „Alma – A Show biz ans Ende" unter Regisseur Paulus Manker. 1998 spielte sie bereits ihre erste Kinorolle in Max Färberböcks „Aimée und Jaguar“. Von 2000 – Juni 2015 war sie festes Ensemblemitglied des Wiener Burgtheaters und ist derzeit als Gast dort auf der Bühne zu sehen. Hier spielte Johanna Wokalek zuletzt in Alvis Hermanis Inszenierung von „Platonov“ sowie in „Tartuffe“ unter der Regie von Luc Bondy. Zu Ihren Kinoerfolgen gehören u.a. Til Schweigers "Barfuss", Hans Steinbichlers "Hierankl", Uli Edels "Der Baader Meinhof Komplex", Lars Kraumes „Die kommenden Tage“ zusammen mit Daniel Brühö und August Diehl, Philip Stölzls "Nordwand", Sönke Wortmanns "Die Päpstin" in der Titelrolle und Sherry Hormanns "Anleitung zum Unglückichsein".  Bei den Salzburger Festspielen war sie zuletzt 2014 in der Uraufführung von Marc-André Dalbavies „Charlotte Salomon“ erstmals auf der Opernbühne zu erleben und kehrte 2015 in der Rolle der Sorceress als Sprech- und Gesangspartie in Henry Purcells Oper „Dido und Aeneas“ zurück. Im Oktober 2015 eröffnete sie mit einer musikalischen Lesung das Hamburger Theaterfestival .

Für ihre Darstellung der Gudrun Ensslin in „Der Baader Meinhof Komplex“ (2008) wurde Johanna Wokalek 2008 mit dem Bambi (Jurypreis Schauspielerin national) und dem Diva Award in der Kategorie „Schauspielerin des Jahres“ ausgezeichnet. Bei den Salzburger Festspielen debütierte sie 2000 als Ophelia in Martin Kušejs Hamlet-Inszenierung und war hier 2014 in der Uraufführung von Marc-André Dalbavies „Charlotte Salomon“ erstmals auf der Opernbühne zu erleben. Johanna Wokalek eröffnete im Oktober 2015 das Hamburger Theaterfestival.