Solisten-Archiv

Katerina Tretyakova

Katerina Tretyakova

Aufgewachsen in Litauen, begann sie mit 15 Jahren ein Dirigierstudium am Konservatorium in Vilnius. 2000 setzte sie ihre Ausbildung an der Litauischen Akademie für Musik und Theater mit einem Gesangsstudium fort. 2006 kam die junge Sängerin  nach Salzburg. Am Mozarteum nahm sie ein weiteres Studium auf und debütierte im gleichen Jahr bei den Salzburger Festspielen.

Von Salzburg wechselte die Sopranistin dann an das Internationale Opernstudio der Staatsoper Hamburg für zwei Jahre, wo sie schnell auch größere Partien wie Musetta ("La Boheme"), Oscar (»Un Ballo in Maschera«), Valencienne („Die lustige Witwe“) sang und wurde anschliessend in das Ensemble des Hauses übernommen.

Katerina Tretyakova begeistert überall in zahlreichen großen Partien wie Violetta Valéry ("La Traviata"), Gilda (»Rigoletto«), Lucia ("Lucia di Lammermoor"), Susanna (»Le Nozze di Figaro«), Pamina (»Die Zauberflöte«), Musetta (»La Bohème«) und viele mehr, außerdem hatte sie großen Erfolg in Opern sowie in Konzerten in Spanien, Italien, Belgien, Holland, Österreich, Deutschland und Amerika

Als Solistin arbeitete sie unter anderem mit dem Concertgebouw Orchester Amsterdam, dem Radio Symphonie Orchestra Wien, dem Musikvereinssaal in Wien, der Dresdner Philharmonie und den Hamburger Philharmonikern zusammen. April 2009 debütierte die Sopranistin am Konzerthaus Wien unter der Leitung von Bertrand de Billy uns kehrte 2011 mit Solo Lieberabend zurück.

2012 sprach die Stiftung zur Förderung der Hamburgischen Staatsoper ihr den Dr. Wilhelm Oberdörffer-Preis für ihre herausragende künstlerische Entwicklung zu, Im Jahr 2013 gewann sie den renommierten Francisco Viñas Wettbewerb in Barcelona, Internationalen Wettbewerb Grand Prix de l'Opera in Bukarest Marcello Giordani Wettbewerb in Catania und Montserrat Caballe Wettbewerb in Zaragoza.

Vor kurzem wurde Katerina Tretyakova als Susanna in der Neuinszenierung vom Stefan Herheim in Hamburg, wie auch Violetta Valery in Litauen beim Publikum und Kritiken gross gefeiert.