Solisten-Archiv

Nobuko Imai

Nobuko Imai

Mit ihrem außergewöhnlichen Talent, ihrer musikalischen Integrität und ihrem Charisma hat sich Nobuko Imai als eine der herausragendsten Bratschisten unserer Zeit erwiesen.
Nach Beendigung ihres Studiums an der Toho School of Music, Yale University und der Julliard School, gewann sie den höchsten Preis bei zwei angesehenen Wettbewerben in München und Genf. Ehemals ein Mitglied des bedeutenden Vermeer Quartetts, kombiniert sie eine herausragende internationale Karriere als Solistin, Kammermusikerin, Mitglied des Michelangelo Quartetts und als Pädagogin. Sie ist mit vielen der weltbesten Orchester, wie u.a. den Berliner Philharmonikern, dem Royal Concertgebouw, dem London, Boston und Chicago Symphony Orchestra. Im Zuge ihrer Karriere als Kammermusikerin arbeitete sie mit Gidon Kremer, Midori, Mischa Maisky, Andras Schiff und Martha Argerich.
Nobuko Imai ist regelmäßiger Gast an vielen der weltbesten Musikfestivals, wie dem Marlboro, Lockenhaus, Casals, Saito Kinen und den BBC Proms.1995/1996 war Nobuko Imai künstlerische Leiterin von drei Hindemith Festivals, welche auf ihre Initiative an der Wigmore Hall in London, an der Columbia University in New York und an der Casals Hall in Tokyo organisiert wurden und großen Beifall fanden.
Viele ihrer musischen Aktivitäten widmete sie der Erforschung verschiedener Möglichkeiten der Viola, wie zum Beispiel beim „Viola Space“-Projekt, das sie 1992 gründete. 2009 gründete sie „The Tokyo International Viola Competition“ als Teil von „Viola Space“, ein Wettbewerb, der erstmals in Japan allein nur für Viola angelegt war. Ihre beeindruckende Diskographie von über 40 CDs zeigen ihre Aufnahmen für BIS, Chandos, EMI, Deutsche Grammophone, Philips, Sony und viele mehr.
Von 1983 bis 2003 lehrte sie als Professor an Hochschule für Musik Detmold und wechselte dann an die Genfer Universität für Musik von 2003 bis 2014. Zurzeit arbeitet sie am Amsterdamer Konservatorium, der Kronberg Academy und dem Queen Sofia College of Music in Madrid.