Solisten-Archiv

Robin Johannsen

Robin Johannsen

Die amerikanische Sopranistin kam als Stipendiatin der Deutschen Oper Berlin nach Europa und wurde bald festes Ensemblemitglied des Hauses (Susanna in Le NOzze di Figaro, Norina in Don Pasquale, Oscar in Un Ballo in Maschera, Soeur Constance in Les Dialogues des Carmélites u.a.) Nach drei Jahren wechselte sie an die Oper Leipzig (Pamina, Susanna, Gretel, Marzelline, Blonde u.a.) und ist seit 2008 freischaffend tätig.

Robin Johannsen gab kürzlich ihr viel beachtetes Debüt an der Staatsoper Berlin in der Titelrolle von Telemanns Emma und Eginhard unter der musikalischen Leitung von René Jacobs. Weitere Engagements in 2014/2015 umfassten eine CD Aufnahme sowie eine internationale Tournee der Entführung aus dem Serail (Konstanze) unter René Jacobs, ein Debüt als Adina in L’ELISIR d’Amore an der Hamburgischen Staatsoper, Pamina auf Tournee mit dem Lautten Compagney sowie Amital in Mozarts Betulia Liberata mit der Kammerakademie Potsdam. Zudem war sie im Sommmer 2015 bei den Innsbrucker Festwochen für Alte Musik in Don Trastullo unter der Leitung von Alessandro De Marchi zu erleben.

In der Spielzeit 2015/16 gibt Robin Johannsen ihr Debüt beim Musikfest Bremen als Konstanze unter Jérémie Rhorer und Le Cercle de L’Harmonie. Daneben wird Robin Johannsen am Théâtre Royal de la Monnaie Brüssel als Smorfiosa in der Neuproduktion von Gassmann’s L’Opera seria unter René Jacobs zu erleben sein. Sie wird im Teatro Regio Torino unter Antonello Manacorda debütieren und wird Messiah in Basel unter Andrea Marcon singen. Außerdem singt sie die Rolle der Giuturna in der Neuproduktion von Agostino Steffanis Amor vien dal destino an der Berliner Staatsoper.

Engagements der Sopranistin 2013/14 umfassten u.a. die Titelpartie in der Neuproduktion ALMIRA an der Hamburgischen Staatsoper unter Alessandro De Marchi; ihre erste Solo CD (In dolce amore) unter Alessandro De Marchi für Sony Classical (dhm); Mozarts Große Messe in c-moll in der Philharmonie im Gasteig mit dem Münchener Bachchor unter Hansjörg Albrecht; Haydns Jahreszeiten in der Berliner Philharmonie mit der Akademie für Alte Musik Berlin unter Hans-Christoph Rademann; Beethovens Messe in C-Dur mit dem São Paolo Symphony Orchestra unter Celso Antunes; Kantaten und Arien von Händel und J.C. Pepusch im Händel-Haus (Halle); Bach, Händel und Scarlatti im Konzerthaus Berlin; Arien von Vivaldi mit den Bremer Philharmonikern unter De Marchi; Mozart Arien in Baden- Baden unter Pavel Baleff; Bachs H-Moll-Messe mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Andrea Marcon.

2008/2009 debütierte sie als Konstanze in der Entführung aus dem Serail mit dem Freiburger Barockorchester/Attilio Cremonesi u.a. beim Lucerne Festival. Im Mai 2008 war sie als Sopranistin des Projektes Seduction And Despair von John Malkovich und Martin Haselböck in Los Angeles zu erleben. An der Komischen Oper Berlin gastierte sie als Agilea in Händels Theseus/Alessandro De Marchi. 2010 debütierte sie an der Vlaamse Oper Antwerpen als Isifile in Cavallis GIasone/Federico Maria Sardelli. In der Spielzeit 2010/2011 sang sie die Adele in der Fledermaus/Manfred Honeck an der Staatsoper Stuttgart, bevor sie als Marzelline in Fidelio an die Komische Oper Berlin zurückkehrte. In Rotterdam debütierte sie in einer szenischen Produktion der Jahreszeiten unter Christopher Moulds. Bei den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik 2011 war Robin Johannsen in Hasses Romolo et ersilia zu erleben.  2012/2013 konzertierte sie u.a. mit der Bachakademie (Saul), B’Rock (Händel), mit dem Baltimore Symphony Orchestra und den Bamberger Symphonikern (Carmina Burana) sowie mit dem Brandenburgischen Staatsorchester/Howard Griffiths (Ravel und Mendelssohn) und war u.a. als Pamina in einer Neuproduktion der Zauberflöte an der Vlaamse Opera in Antwerpen/Gent sowie als Konstanze in einer Neuproduktion der Entführungs am Konzert Theater Bern zu erleben.  

Sie konzertierte mit Orchestern wie dem Bayreuther Festspielorchester/ Christian Thielemann, Internationale Bachakademie/Helmuth Rilling, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin/Marek Janowski, dem Pittsburgh Symphony Orchestra/Robert Page, dem Tonkünstler-Orchester Niederösterreich/Julia Jones, dem Helsinki Philharmonic Orchestra/Andreas Spering, dem Sinfonieorchester Basel/Dennis Russell Davies, mit der Camerata Schweiz in der Tonhalle Zürich/Howard Griffiths, dem Dallas Symphony Orchestra/Helmuth Rilling, der Academia Montis Regalis/Alessandro De Marchi, der NDR Radiophilharmonie/Robert King, der Dresdner Philharmonie/Rafael Frühbeck de Burgos, dem Danish National Chamber Orchestra/Ottavio Dantone sowie mit Concerto Köln (mit Harald Schmidt).

CD Aufnahmen u. a.: Die Entführung aus dem Serail unter René Jacobs (harmonia mundi), Solo-CD „In dolce amore“ – Arien und Kantaten von Antonio Caldara mit Alessandro De Marchi und Academia Montis Regalis (Sony Classical - dhm); Waldvogel in Siegfried in Bayreuth unter Christian Thielemann (Opus Arte); Scarlatti Oratorium Davidis Pugna mit A. De Marchi (Hyperion); Telemann-Kantaten mit Jeremy Joseph, Orgel, Gonzalo X. Ruiz, Oboe (New Classical Adventure); Cavalli Il Giasone mit F. Sardelli (CD und DVD - Dynamic); Händel-Caldara: Carmelite Vespers 1709 mit A. De Marchi (deutsche harmonia mundi); Waldvogel in Siegfried in Frankfurt unter Sebastian Weigle (OEHMS Classics).