Solisten-Archiv

Thomas Volle

Thomas Volle

erhielt seinen ersten Gesangsunterricht bei den Aurelius Sängerknaben Calw. Sein Gesangsstudium absolvierte er bei Herrn Professor Thomas Quasthoff an der„Hochschule für Musik“ Detmold und der „Hochschule für Musik Hanns Eisler“ in Berlin sowie ein Aufbaustudium bei Herrn Professor Berthold Schmid an der „Hochschule für Musik und Theater Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig. Verschiedene Meisterkurse u.a. bei Frau Professor Charlotte Lehmann ergänzen seine Ausbildung. Er ist Preisträger mehrerer Wettbewerbe und gastiert regelmäßig bei nationalen und internationalen Festspielen und Festivals.
Thomas Volle wirkte in zahlreichen Opernproduktionen mit, die ihn beispielsweise an das Théatre des Champs-Elysées Paris, die Opéra de Lille, La Monnaie Brüssel, das Landestheater Coburg, die Städtischen Bühnen Bielefeld, das Landestheater Detmold oder das Schlosstheater Rheinsberg führten. Dabei war er u.a. in Partien von „Nerone“ in Monteverdis „L’incoronazione di Poppea“ über Mozart-Partien wie „Ferrando“, „Don Ottavio“ oder „Tamino“ sowie „Rinuccio“ in Puccinis „Gianni Schicchi“ und „Guido“ in Donizettis „Enrico di Borgogna“ in Vadstena (Schweden) bis hin zu Uraufführungen wie beispielsweise T. Jennefelts „Paulus“ in Berlin zu erleben. Zuletzt debütierte Thomas Volle u.a. als „Don Ottavio“ in Mozarts „Don Giovanni“ und „Nureddin“ in P. Cornelius „Der Barbier von Bagdad“ am Landestheater Coburg.
Sein umfangreiches Repertoire als Konzert- und Oratoriensänger umfasst Kantaten, Oratorien, Passionen, Messen und Konzertstücke aller Epochen und er konzertierte mit Orchestern wie etwa der Akademie für Alte Musik Berlin, der Lautten Compagney Berlin, dem Elbipolis Barockorchester, dem Drottningholm Barockensemble, Helsinki Baroqueorchestra, dem Scharoun-Ensemble, dem Konzerthausorchester Berlin, dem Akademischen Symphonieorchester Novosibirsk oder etwa dem Orquesta Filarmónica De Cámara Madrid. Seine rege Tätigkeit im Konzertbereich führt ihn regelmäßig ins Ausland und er sang in Konzerthäusern wie der Novosibirsk Philharmonia, Stockholms Konserthus, der Berliner Philharmonie, der Kölner Philharmonie, der Alten Oper Frankfurt oder dem Konzerthaus Berlin. Dabei arbeitete Thomas Volle mit Dirigenten wie Marcus Creed, Fredrik Malmberg, Peter Schreier, Franck Ollu, Gintaras Rinkevičius, Olof Boman, Roland Kluttig, Wolfgang
Katschner, Florian Heyerick, Ralf Popken und Wolfgang Helbich.
Intensiv widmet sich Thomas Volle auch dem Liedgesang und kann dabei auf ein breit gefächertes Repertoire zurückgreifen. Zuletzt war er u.a. in Dresden mit Mahlers „Das Lied von der Erde“ zu hören oder präsentiert sich in Stockholm mit dem Pianisten Magnus Svensson mit Schuberts „Die schöne Müllerin“ oder mit einem Liederabend mit rein skandinavischem Repertoire als „Artist in Residence“ bei der Vadstena Akademien (Schweden).
Neben der Matthäuspassion wird Thomas Volle in diesem Jahr auch in Bachs „Messe in h-Moll“ mit dem Dresdner Kreuzchor zu hören sein.