Solisten-Archiv

Vilde Frang

Vilde Frang

Geboren in Norwegen, begann Vilde Frang als Vierjährige mit dem Geigenspiel und gab bereits im Alter von zehn Jahren ihr Debüt beim Norwegischen Rundfunk-Orchester. Sie studierte am Barratt-Due-Musikinstitut in Oslo, bei Kolja Blacher in Hamburg und bei Ana Chumachenco in München. 1998 folgte Vilde Frang einer ersten Einladung von Mariss Jansons zu einem Konzert mit dem Oslo Philharmonic Orchestra. Seitdem bereist sie die Welt und ist bei den international wegweisenden Orchestern zu Gast. 2012 gab sie ihr Debüt mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Bernard Haitink beim Lucerne Festival.
 
Jüngste wie kommende Engagements beinhalten die Residency in Armory Hall in New York, Auftritte mit dem Oslo Philharmonic Orchestra, den Wiener Symphonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, dem Schwedischen Radio Symphonieorchester, dem Orchestre de Paris, dem Philharmonia Orchestra, dem Toronto Symphonieorchester, dem National Symphony Orchestra Washington sowie Tourneen mit dem Kammerorchester Basel und der Niederländischen Radio Philharmonie. Die USA bereiste sie mit den St. Petersburger Philharmonikern unter Yuri Temirkanov im Frühjahr 2014.
 
Als Kammermusikerin spielt Vilde Frang mit Partnern wie Gidon Kremer, Sol Gabetta, Yuri Bashmet, Martha Argerich, Julian Rachlin, Leif Ove Andsnes und Maxim Vengerov; mit Anne-Sophie Mutter und der Camerata Salzburg unternahm sie eine Tournee durch Europa und die USA, bei der Bachs Doppelkonzert zur Aufführung kam.   Bei renommierten Musikfestivals wie Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Rheingau, Lockenhaus, Gstaad, Verbier und Luzern ist sie regelmäßig zu Gast. Im Konzerthaus Dortmund kann sie als ‚Junge Wilde‘ über drei Spielzeiten hinweg ihre herausragenden künstlerischen Möglichkeiten zeigen. In der 14/15 Saison wird sie eine Rezital Tournee mit dem Pianisten Michail Lifits u.a. nach London, Zürich, Brüssel und Hamburg unternehmen.
 
Vilde Frang ist Exklusiv-Künstlerin bei Warner (EMI). Ihre Einspielungen werden von Kritikern und Publikum gleichermaßen hoch gelobt: Ihre erste CD-Einspielung aus dem Jahr 2010 als »Young Artist of the Year« für EMI Classics mit Violinkonzerten von Sibelius und Prokofjew wurde von der Fachpresse begeistert rezensiert und mit dem Edison Musikpreis sowie dem Classic BRIT Award ausgezeichnet. Ihr zweites Album, ein Rezital-Programm (Bartók, Strauss, Grieg) mit ihrem Duo-Partner Michail Lifits, erhielt eine Gramophone Award-Nominierung, den »Diapason d'Or« und den ECHO Klassik 2011. Ein Jahr später erschien ihre dritte Einspielung mit Violinkonzerten von Tschaikowski und Nielsen, die mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik sowie dem ECHO Klassik 2013 als ‚Beste Konzerteinspielung des Jahres‘ ausgezeichnet und vom Gramophone Magazine zur »Editor's Choice« gewählt wurde.
 
Die zweifache ECHO Preisträgerin Vilde Frang wird für ihre Virtuosität, Musikalität und Ausdruckskraft weltweit geschätzt und erhielt dafür im Jahr 2012 den Crédit Suisse Young Artist Award. Sie spielt die »Engleman« Stradivari aus dem Jahr 1709, eine Leihgabe der Nippon Music Foundation.