Emily Magee

Emily Magee

Emily Magee wurde an der Indiana University (USA) bei der Sopranistin Margaret Harshaw ausgebildet und gewann mehrere Gesangswettbewerbe. 1996 erfolgte ihr Europa-Debüt als Fiordiligi in Mozarts „Così fan tutte“ an der Opéra Bastille Paris. International erregte sie erstmals Aufsehen, als sie im gleichen Jahr ihr Deutschland-Debüt als Elsa in der „Lohengrin“-Inszenierung an der Berliner Staatsoper unter Daniel Barenboim gab. Gleich darauf erfolgte ihr Debüt bei den Bayreuther Festspielen als Eva („Die Meistersinger von Nürnberg“) in der Inszenierung Wolfgang Wagners. Danach führte sie ihre Karriere an alle führenden Opernhäuser, darunter die Mailänder Scala, die Metropolitan Opera New York, das Royal Opera House London, die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper München und das Opernhaus Zürich. Emily Magee arbeitete mit wichtigen Dirigenten wie Daniel Barenboim, Riccardo Chailly, Riccardo Muti, Bruno Bartoletti, Antonio Pappano, Daniele Gatti, Jeffrey Tate, Zubin Mehta, Philipp Jordan und Franz Welser-Möst zusammen. Im Sommer 2008 gab sie ihr Debüt bei den Salzburger Festspielen in der Titelrolle von Dvořáks Oper „Rusalka“.
Zu den Projekten der Spielzeit 2017/18 zählen Beethovens Neunte Sinfonie im Wiener Konzerthaus unter der Leitung von Philipp Jordan und eine „Salome“-Produktion an der Oper Bilbao. An der Staatsoper Dresden wird Emily Magee in der Rolle der Leonora in Verdis „La forza del destino“ debütieren (Regie: Keith Warner) und mit ihrem Debüt der Sieglinde in „Die Walküre“ zu den Bayreuther Festspielen zurückkehren.