Martin Grubinger

Martin Grubinger

Technische Perfektion, Spielfreude und musikalische Vielseitigkeit machen Martin Grubinger zum vielleicht besten Multipercussionisten der Welt. Sein Repertoire reicht dabei von solistischen Werken über kammermusikalische Programme mit seinem Percussive Planet Ensemble bis hin zu Solokonzerten. In besonderer Weise hat sich der Österreicher darum verdient gemacht, das Schlagwerk als Soloinstrument in den Mittelpunkt des klassischen Konzertbetriebs zu stellen.

Höhepunkte der Saison 2017/18 sind Konzertwochen im Leipziger Gewandhaus, in dem er bereits 2008/09 Artist in Residence war. Weitere Einladungen erhielt er vom Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, SWR Symphonieorchester, WDR Sinfonieorchester Köln, von der Kammerakademie Potsdam, vom Tampere Philharmonic Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France, Orchestre Philharmonique de Strasbourg und dem Antwerp Symphony Orchestra. Im Frühjahr 2018 ist Grubinger auf Tournee mit der Dresdner Philharmonie unter ihrem Chefdirigenten Michael Sanderling, später in der Saison mit den Wiener Symphonikern und Gustavo Gimeno. In der Sommerfestivalzeit ist Martin Grubinger mit verschiedenen großbesetzten Programmen u.a. bei Klassik am Dom in Linz, dem Grafenegg Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival und in der Münchner Philharmonie zu erleben.

Eine wichtige Rolle im Zusammenspiel mit renommierten Orchestern spielen Auftragskompositionen wie Avner Dormans „Frozen in Time“ (2007), das „Konzert für Schlagzeug und Orchester“ von Friedrich Cerha (2008), das 2012 mit den Wiener Philharmonikern unter der Leitung von Peter Eötvös bei Kairos eingespielt wurde, sowie Tan Duns Schlagzeugkonzert „Tears of Nature“ (2012). Im Frühjahr 2014 folgte die Uraufführung des Schlagzeugkonzerts „Speaking Drums“ mit dem Mahler Chamber Orchestra unter der Leitung des Komponisten Peter Eötvös. Grubingers großbesetzte Percussionprojekte wie „The Percussive Planet“, „Century of Percussion“ und „Caribbean Showdown“ oder Rezitale mit Yuja Wang zeugen von seiner Vielseitigkeit.

2016/17 war er Artist in Residence in der Elbphilharmonie; weitere Residenzen hatte er bei der Camerata Salzburg, Kölner Philharmonie, beim Wiener Konzerthaus und Tonhalle-Orchester Zürich. Darüber hinaus überzeugte Martin Grubinger bei Auftritten mit dem NHK Symphony Orchestra, Oslo Philharmonic, National Symphony Orchestra Taiwan, NDR Sinfonieorchester Hamburg, den Münchner, Dresdner und Hamburger Philharmonikern, Wiener Philharmonikern, Bamberger Symphonikern und BBC Philharmonic. Er ist auch bei renommierten amerikanischen Orchestern zu Gast, darunter das Los Angeles Philharmonic und das New York Philharmonic Orchestra.

Martin Grubinger ist ein gern gesehener Gast bei namhaften Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, Heidelberger Frühling, den Bregenzer Festspielen, den Beethovenfest Bonn, Lucerne Festival und den Salzburger Festspielen, im Festspielhaus Baden-Baden, dem Brass & Percussion Festival in der renommierten Suntory Hall in Tokyo sowie beim Grant Park Music Festival in Chicago. 2013 war er Artiste Étoile beim Lucerne Festival.

Bereits vielfach ausgezeichnet, ist Martin Grubinger Träger des Bernstein Awards des Schleswig-Holstein Musik Festivals sowie des Würth-Preises der Jeunesses Musicales Deutschland. Grubinger veröffentlichte die CD „Drums‘n‘Chant“ sowie einen Live-Mitschnitt des „Percussive Planet“ auf DVD auf der Deutschen Grammophon. Weitere Einspielungen erschienen bei verschiedenen Labels, darunter Sony, Kairos, Ondine und BIS.

Der in Salzburg geborene Musiker studierte am Bruckner-Konservatorium in Linz und am Mozarteum in Salzburg, machte aber bereits als Jugendlicher bei internationalen Wettbewerben auf sich aufmerksam, u.a. beim zweiten Welt-Marimba-Wettbewerb in Okaya sowie beim EBU Wettbewerb in Norwegen. Seit dem Studienjahr 2015/16 ist Grubinger Dozent an der Zürcher Hochschule der Künste.

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