#Wiederhören

Vielleicht hätten Sie ein Konzert gern besucht, konnten das aber nicht möglich machen, oder sie haben eines unser Konzerte besucht und möchten das eine oder andere Werk nochmals hören, oder aber Sie waren noch nie in einem unserer Konzerte und wollen sich dennoch einen Eindruck verschaffen?
Um solchen Wünschen und Bedürfnissen entgegenzukommen, werden wir einige unserer Konzerte oder Teile dieser Konzerte in Bild und Ton aufzeichnen und als Stream zur Verfügung stellen. Das können Livemitschnitte von Konzerten sein oder aber unter Studiobedingungen auf der Bühne unseres Konzertsaales realisierte Produktionen einzelner Werke.

"...SCHÖNE WELT"

Mahler mal ganz anders! Das Konzert vom 6. Juli 2021 "...Schöne Welt" wurde am 1. und 3. Februar 2021 als Stream aufgezeichnet und ist nun hier abrufbar. 

Programmheft

Mitwirkende:
Bruno Borralhinho
 | Dirigent
Ensemble Mediterrain

Ferruccio Busoni
„Berceuse élégiaque“
Bearbeitung für Kammerensemble von Erwin Stein

Am 21. Februar 1911 dirigierte Gustav Mahler sein letztes Konzert.
Dabei bereitete Mahler für einen Jüngeren den Boden, der die musikalischen Umwälzungen seiner Zeit weiter vorantrieb, an denen auch Mahler Anteil hatte, denn auf demProgramm stand neben anderen Werken die Uraufführung der »Berceuse élégiaque« von Ferruccio Busoni.

Doghoon Shin
„The Hunters Funeral“ (Des Jägers Leichenbegängnis) für Kammerensemble

Donghoon Shin versteht sein Werk weniger als eine Hommage an Mahler, sondern als seinen musikalischen Kommentar zu Schwinds Holzschnitt und bezieht sich so auf den Komponisten, ohne ihn zu kopieren.

Gustav Mahler
Sinfonie Nr. 1 D-Dur
Bearbeitung für Kammerorchester von Klaus Simon

Mahlers Erste ist ein Kind seiner unruhigen Wanderjahre und brachte ihm viel Hohn und Spott ein.
Kaum jemand erkannte damals den Rang dieses genialen Wurfs, der die traditionsbeladene Gattung Sinfonie noch einmal ganz neu dachte.

ROSY WERTHEIM

RALPH VAUGHAN WILLIAMS

WOLFGANG AMADEUS MOZART

Akademisten stellen sich vor

Rosy Wertheim (1888-1949)
Trio für Flöte, Klarinette und Fagott (1942)

Allegro risoluto
Adagio
Scherzo. Allegro commodo
Allegro con spirito

Ralph Vaughan Williams (1872-1951)
Phantasy Quintet (1912)

Prélude. Lento ma non troppo - attacca
Scherzo. Prestissimo - attacca alla Sarabanda.
Lento - attacca Burlesca. Allegro moderato

Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Klarinettenquintett A-Dur KV 581 (1789)

Allegro
Larghetto
Menuetto - Trio I/Trio II
Allegretto con variazioni


Stücke aus dem Konzert "Akademisten stelln sich vor" vom 27. Januar 2021.

Mitglieder der Kurt Masur-Akademie - Orchesterakademie der Dresdner Philharmonie
Léa Villeneuve | Flöte
Inken Grabinski | Klarinette
Lena Nell | Fagott
Tatjana Reuter | Violine
Minchang Jo | Violine
Yuju Lai | Viola
Floris Faber | Viola
Michael Schmitz | Violoncello

Es ist immer wieder Leben im Konzertsaal - wenn auch für Sie, unser Publikum, erstmal unsichtbar. Das ändern wir und lassen Sie zumindest digital teilhaben! Unsere jungen Musikerinnen und Musiker von der Kurt-Masur-Akademie, der Orchesterakademie der Dresdner Philharmonie, haben vor ein paar Wochen den Saal mit Werken von Mozart, Wertheim und Williams erklingen lassen. Hören und sehen Sie hier die Mitschnitte des Konzertes.

Beethoven Streichquartette I

GESPIELT VOM COLLENBUSCH QUARTETT

Ludwig van Beethoven
Streichquartett B-Dur op. 18 Nr. 6 (1801)
Streichquartett Es-Dur op. 127 (1825)

Stück aus dem ursprünglich am 01. November 2020 geplanten Konzert "Beethoven Streichquartette".

Collenbusch Quartett
Cordula Fest |
Violine
Christiane Liskowsky |
Violine
Christina Biwank |
Viola
Ulf Prelle |
Violoncello

Das Collenbusch-Quartett verklammert im zweiten Programm seines Beethoven-Zyklus gleichsam Anfang und Ende von dessen Schaffen für Streichquartett: Das Quartett op. 18 Nr. 6 ist das letzte der Gruppe von sechs Streichquartetten, mit denen sich Beethoven von 1799 bis 1800 erstmals dieser Gattung zuwandte, während mit dem 1825 vollendeten Streichquartett op. 127 die Serie seiner fünf späten Quartette einsetzt – bis heute Gipfelwerke nicht nur in Beethovens Schaffen.

Das Programmheft zum Konzert am 01. November 2020:

ZOLTAN KODÁLY

GIDEON KLEIN

FRANZ SCHUBERT

Werke von Zoltan Kodály, Gideon Klein und Franz Schubert

GESPIELT VOM PHILHARMONISCHEN STREICHTRIO


Franz Schubert (1797-1828)
Satz für Streichtrio B-Dur (1816/1817)
Zoltán Kodály (1882-1967)

Intermezzo für Streichtrio (1905)
Gideon Klein (1919-1945)

Streichtrio (1944)

Stücke aus dem Konzert "Mendelssohn Oktett" vom 18. Oktober 2020.

Philharmonisches Streichtrio
Heike Janicke |
Violine
Andreas Kuhlmann |
Viola
Ulf Prelle |
Violoncello

Am 18. Oktober 2020 hat das Philharmonische Streichtrio gemeinsam mit Deborah Jungnickel (Violine) und Mitgliedern der Kurt Masur Akademie ein Konzert gegeben, an dessen Ende eine Aufführung von Mendelssohns Streichoktett stand. Im ersten Teil des Konzertes aber war das Trio allein zu hören mit drei Werken, die es sodann am 11. November 2020 auf der Bühne des Konzertsaals im Kulturpalast eingespielt hat.
Zoltan Kodálys Intermezzo entstand 1905, ist noch in der Klangwelt der späten Romantik verankert und zeigt den Komponisten am Beginn seines künstlerischen Weges. Auch das Trio von Gideon Klein ist das Werk eines jungen Künstlers. Allerdings markiert es nicht einen Aufbruch, sondern ist es das letzte Werk des genial begabten Komponisten. Klein schrieb das Werk 1944 im Konzentrationslager Theresienstadt. Neun Tage nach Beendigung der Komposition wurde er im Oktober 1944 nach Auschwitz verschleppt, wo er nur Stunden, bevor das Vernichtungslager von sowjetischen Truppen befreit wurde, am 27. Januar 1945 ermordet wurde. Franz Schuberts Satz für Streichtrio in B-Dur datiert aus dem Jahr1816 und damit aus einer überaus produktiven Phase im Schaffen des Komponisten. Der Satz ist einerseits noch einer insbesondere durch Haydn und Mozart geprägten Tradition verpflichtet, trifft aber schon den für Schubert typischen Tonfall und deutet die ererbte Sonatensatzform durchaus eigenwillig um.

Programmheft zum Konzert vom 18. Oktober 2020:

Stefan Frenkel: Sonate für Violine solo (1923)

GESPIELT VON WOLFGANG HENTRICH

Stefan Frenkel (1902 – 1979)
Sonate für Violine solo (1923)

Stück aus dem ursprünglich am 25. November 2020 geplanten Konzert "Hommage à Stefan Frenkel und Szymon Goldberg".

Wolfgang Hentrich | Violine

Wolfgang Hentrich hat diese Sonate wiederentdeckt, von deren Existenz nicht einmal die in den USA lebenden Nachkommen Stefan Frenkels etwas gewusst haben. Frenkel war von 1924 bis 1927 gemeinsam mit Szymon Goldberg Konzertmeister der Dresdner Philharmonie. Wahrscheinlich hat dieses Werk nur der junge Stefan Frenkel selbst im Repertoire gehabt, und mit Sicherheit ist die Sonate seit vielen Jahrzehnten nicht gespielt worden. Wenngleich das Konzert HOMMAGE À STEFAN FRENKEL UND SZYMON GOLDBERG jetzt nicht stattfinden kann, hat Wolfgang Hentrich die Sonate auf der Bühne des Kulturpalastes eingespielt und Sie können die Sonate hier vielleicht sogar als Weltpremiere exklusiv hören.

Das Programmheft zum Konzert am 25. November 2020:

Schattensucher

Wolfgang H. Scholz (* 1958) / Rainer Promnitz (* 1958)
Schattensucher“ (1994/2020)

Mitschnitt der Uraufführung der Neufassungen von Film und Musik vom 3. Oktober 2020 im Kulturpalast Dresden.

Mitglieder der Dresdner Philharmonie
Jonathan Stockhammer
| Dirigent

Am 3. Oktober 2020 fand im Rahmen der Thementage aus Anlass des Tages der Deutschen Einheit ein Konzert mit einem Ensemble aus Mitgliedern der Dresdner Philharmonie statt. Auf dem Programm stand unter anderem eine Neufassung des Films „Schattensucher“ von Wolfgang H. Scholz mit der live zum Film gespielten Musik von Rainer Promnitz. Der Film führt uns in das Dresden der Jahre nach 1990, also in die turbulente Nachwendezeit, genauer gesagt in die Quartiere rund um den Schillerplatz. Das zentrale Thema des Films ist Erinnerung – nicht im nostalgischen Sinne, sondern gespeist aus dem Wissen, dass nur der seine Gegenwart verstehen und seine Position bestimmen kann, der seine Vergangenheit kennt. Einerseits begibt sich der Autor auf die Spuren der eigenen Kindheit, imaginiert durch einen Jungen, durch dessen Augen die Stätten und Landschaften von einst betrachtet werden. Gleichzeitig kommen aber auch die Bewohner der Gegenden beiderseits des Blauen Wunders zu Wort und werden Erinnerungen lebendig in einer sich im Umbruch befindlichen Gegenwart.
Wofgang H. Scholz und Rainer Promnitz haben eine etwa halbstündige Neufassung von Film und Musik erstellt, die in den Kontext eines Konzertes eingebunden werden kann und in diesem Programm ihre Uraufführung erlebte.
Wir zeigen hier die Neufassung des Films mit der unterlegten Tonspur der von Deutschlandfunk Kultur mitgeschnittenen Aufführung: Wundern Sie sich also nicht, wenn Sie ab und zu Publikumsreaktionen hören können.

Programmheft zu den Thementagen am 2. | 3. Oktober 2020

Informationen zum Konzert "Schattensucher", finden Sie ab Seite 21.