Anna Sułkowska-Migoń © Joanna Gałuszka

Anna Sułkowska-Migoń

Die in Krakau geborene Anna Sułkowska-Migoń nimmt am Mentorenprogramm von Intermusica teil, nachdem sie Stipendien am Polnischen Nationalen Institut für Musik und Tanz erhalten hat, die sie mit der Niederschlesischen Philharmonie und dem Polnischen Sinfonietta Iuventus Orchester absolviert hat, und nachdem sie Dirigiermeisterkurse bei Marin Alsop und dem Polnischen Nationalen Radiosinfonieorchester gewonnen hat. Im März 2022 gewann sie den ersten Preis beim Dirigierwettbewerb La Maestra in Paris.
Zu den jüngsten Höhepunkten zählen Engagements mit dem Pariser Mozart-Orchester, dem polnischen Sinfonia Iuventus-Orchester in Warschau, der Krakauer Philharmonie und der Philharmonie des Nationalen Musikforums Wrocław. Sie hat mit vielen Dirigenten zusammengearbeitet, darunter Antoni Wit, Jerzy Maksymiuk, Marek Pijarowski, Piotr Sułkowski, Marek Wroniszewski, Massimiliano Caldi und Szymon Makowski. Sie ist Trägerin des Taki Alsop Conducting Award 2022-2024.
Als Chordirigentin war sie Stipendiatin des Noël-Minet-Fonds, Finalistin des 2. Internationalen Romano-Gandolfi-Wettbewerbs für Chordirigenten (November 2021), nahm an Meisterkursen mit Josep Vila i Casanas teil und leitete Workshops mit dem Krakauer Philharmonischen Jugendchor. Derzeit leitet sie den Ars Cameralis Chor und assistiert beim Knabenchor der Krakauer Philharmonie.
Sułkowska-Migoń schloss 2019 ihr Bachelor-Studium an der Feliks-Nowiejski-Musikakademie in der Orchesterleitungsklasse von Piotr Sułkowski ab. Als Instrumentalistin schloss sie ihr MA-Studium mit dem Schwerpunkt Bratsche an der Fryderyk-Chopin-Musikhochschule in der Klasse von Piotr Reichert und Katarzyna Budnik ab (2019).  Derzeit ist sie Masterstudentin an der Krzysztof-Penderecki-Musikakademie in Kraców, wo sie Symphonisches Dirigieren in der Klasse von Łukasz Borowicz und Chorleitung in der Klasse von Lidia Matynian und Andrzej Korzeniowski studiert.