Konzertante Oper

Götterdämmerung

Dritter Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen" von Richard Wagner

15.10.

Samstag | 15.10.2022
16.00 Uhr Konzertbeginn

Die Konzerteinführung hören Sie (ab ca. 1 Woche vor dem Konzert) in unserem Podcast in der Mediathek oder den einschlägigen Portalen.
Konzertsaal im Kulturpalast, Dresden
Saalplan
130 | 110 | 90 | 75 | 60 | 45 €
65 | 55 | 45 | 37,50 | 30 | 22,50 € für Junge Leute

Zum Konzert

Vierter und letzter Teil, in der Götterdämmerung kommt der Ring zum Showdown: Wagner lässt Siegfried sterben (zuvor trifft er am Gibichungenhof Menschen, die aus Gier nach Macht und Reichtum vor keinem Mittel zurückschrecken). Und auch Brünnhilde geht in den Tod. Sie allein weiß, dass der verfluchte Ring nur dann keine Macht mehr hat, wenn sie sich opfert und ihn dem Rhein zurückgibt. Aus ihrer Asche erklingt das Erlösungsmotiv, das bis dahin nur einmal in der „Walküre“ zu hören war. Mit ihm wissen wir: der Kampf um den Ring hat nicht nur zu Untergang und Tod geführt, sondern er lässt uns auch Hoffnung. Ein Kreis schließt sich und vielleicht beginnt ein neuer – wie er wohl enden wird?? Musikalisch jedenfalls setzt Wagner noch einmal alles ein, was motivische Verflechtung, Kontrapunkt, stimmliche und instrumentale Schönheit nur hergeben. Und nun kommt auch der MDR-Rundfunkchor zum Einsatz – zum einzigen Mal im gesamten Ring, dafür umso eindrucksvoller…

Dauer: ca. 4h 15min + 2 Pausen à 30-45min
insgesamt ca. 5h 45min

Programm

Richard Wagner
"Götterdämmerung"
Dritter Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen"

Mitwirkende

Marek Janowski
Dirigent
Vincent Wolfsteiner
Siegfried
Markus Eiche
Gunther
Jochen Schmeckenbecher
Alberich
Rúni Brattaberg
Hagen
Catherine Foster
Brünnhilde
Regine Hangler
Gutrune
Marina Prudenskaya
Waltraute
Christa Mayer
Erste Norn
Kristina Stanek
Zweite Norn
Miriam Clark
Dritte Norn
Christina Landshamer
Woglinde
Roxana Constantinescu
Wellgunde
Christel Loetzsch
Floßhilde
Dresdner Philharmonie
Orchester
MDR-Rundfunkchor
Chor
Eberhard Friedrich
Einstudierung MDR-Rundfunkchor

Biografien

Marek Janowski

Dirigent

Zur Dresdner Philharmonie kam Marek Janowski das erste Mal als Chefdirigent von 2001 bis 2003. Bereits in dieser Zeit überzeugte er durch ungewöhnliche und anspruchsvolle Pro­gram­me. Mit der Konzertsaison 2019/2020 kehrte er als Chefdirigent und künstlerischer Leiter zur Dresdner Philharmonie zurück.

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Vincent Wolfsteiner

Der Münchner Tenor Vincent Wolfsteiner studierte am New England Conservatory bei William Cotten und debütierte innerhalb kurzer Zeit als Rodolfo/La Bohème an der Grantite State Opera in New Hampshire. Es folgten weitere Engagements mit Rollen wie Don José/Carmen, Turiddu/Cavalleria rusticana, Coraddo/Il Corsaro und Canio/Pagliacci u.a. in Massachussets, New York, Florida und New Hampshire.

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Markus Eiche

Markus Eiche wurde in St. Georgen im Schwarzwald geboren, er studierte in Karlsruhe und Stuttgart und begann seine Karriere am Nationaltheater Mannheim, wo er sich die wichtigsten Partien  seines Repertoires erarbeitete, darunter Marcello in La Bohème, Conte Almaviva in Le Nozze di Figaro, Guglielmo in Cosi fan tutte, Wolfram in Tannhäuser sowie die Titelpartien in Don Giovanni und Wozzeck.

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Jochen Schmeckenbecher

Der Bariton Jochen Schmeckenbecher stammt aus Hockenheim und studierte bei Kurt Moll an der Musikhochschule Köln. Nach Festengagements am Theater Hagen und der Komischen Oper Berlin singt er die wesentlichen Partien seines Fachs an den internationalen Opern- und Konzertbühnen.

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Rúni Brattaberg

Rúni Brattaberg stammt von den Färöer Inseln und absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Dokumentarfotografen in Kopenhagen, bevor er 1997 mit seiner Gesangsausbildung an der Sibelius Akademie in Helsinki begann und sie am Opernstudio Zürich fortsetzte.
Nach ersten Engagements in Mainz, Ulm und Bern, war er von 2009-2011 erster Bass am Nationaltheater Mannheim, wo er Rollen wie Gurnemanz, Hagen, Hunding, Fafner, Veit Pogner, König
Heinrich, Basilio, Timur, Sparafucile, Sarastro, Baron Ochs und Osmin gesungen hat.

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Catherine Foster

2022 kehrt Catherine in einer Neuinszenierung von Tristan und Isolde von Roland Schwab nach Bayreuth zurück.

Neben anderen Rollen des schweren dramatischen Sopranfachs wie Elektra, Turandot und Isolde, wurde die englische Sopranistin Catherine Foster vor allem durch ihre Interpretation der Brünnhilde, mit der sie sechs Jahre in Folge bei den Bayreuther Festspielen zu erleben war, weltweit bekannt.

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Marina Prudenskaya

Marina Prudenskaya studierte am Sankt Petersburger Konservatorium, erhielt ihr erstes Engagement am Stanislawski-Theater in Moskau, und wechselte anschließend an das Staatstheater Nürnberg, wo sie sich viele Partien ihres Repertoires erarbeitete. Neben zahlreichen Auszeichnungen gewann sie u.
a. 2003 den ARD-Musikwettbewerb.
 

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Christina Landshamer

Nur wenige Künstler ihrer Generation zeigen sich so vielseitig mit unterschiedlichstem Repertoire wie Christina Landshamer, was sie heute zu einer weltweit gefragten Konzert-, Opern- und Liedsängerin macht. Ihre Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Manfred Honeck, Alan Gilbert, Marek Janowski, Franz Welser-Möst oder Christian Thielemann führt sie zu so bedeutenden Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburg, zum Gewandhausorchester Leipzig, dem SWR Sinfonieorchester Stuttgart, den Münchner und den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouw Orkest Amsterdam, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre de Paris, der Accademia di Santa Cecilia Rom und dem Swedish Radio Orchestra Stockholm. In den USA und Kanada gastierte sie u. a. beim New York Philharmonic Orchestra sowie beim Pittsburgh und beim Montreal Symphony Orchestra.

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Roxana Constantinescu

Gefeiert als “Weltklasse-Mezzo, die mit ihrem tiefen, an edlen Portwein erinnernden Register, mit ihrer strahlenden Höhe und mitreißender Darstellung besticht” (Star Tribune), ist Roxana Constantinescu als genre- und stilüberschreitende Interpretin von großer musikalischer Intelligenz und Ernsthaftigkeit weltweit gefragt.

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Christel Loetzsch

Christel Loetzsch besuchte nach ihrem Abitur am Musikgymnasium Karlsruhe die Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Ab Oktober 2010 studierte die junge Mezzosopranistin am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand.

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Dresdner Philharmonie

Musik für alle

Das ist der Anspruch der Dresdner Philharmonie. Das Orchester steht für Konzerte auf höchstem künstlerischen Niveau, musikalische Bildung für jedes Alter und den Blick über den musikalischen Tellerrand hinaus. Gastspiele auf fast allen Kontinenten und die Zusammenarbeit mit Gästen aus aller Welt haben den Ruf der Dresdner Philharmonie in der internationalen Klassikwelt verankert. Seit der Konzertsaison 2019/2020 ist Marek Janowski zum zweiten Mal Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Dresdner Philharmonie. Schon in seiner ersten Amtszeit von 2001 bis 2003 überzeugte er durch ungewöhnliche und anspruchsvolle Programme.

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MDR-Rundfunkchor

Der MDR-Rundfunkchor ist der größte und traditionsreichste Chor des öffentlich-rechtlichen Rundfunks und gilt weltweit als eines der gefragtesten Ensembles seiner Art. Dirigenten wie Herbert von Karajan, Kurt Masur, Colin Davis, Claudio Abbado, Simon Rattle, Neville Marriner, Seiji Ozawa, Lorin Maazel, Bernard Haitink, Riccardo Muti oder Daniel Barenboim haben dem MDR-Rundfunkchor ihre Reverenz erwiesen. Regelmäßig konzertieren die Sängerinnen und Sänger auch mit dem MDR-Sinfonieorchester und dessen Chefdirigenten Dennis Russell Davies. Weitere künstlerische Partner der Saison 2022/2023 sind u. a. das Gewandhausorchester unter Andris Nelsons, die Dresdner Philharmonie unter Marek Janowski sowie das hr-Sinfonieorchester unter Alain Altinoglu.

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Eberhard Friedrich

Eberhard Friedrich wurde in Darmstadt geboren. Nach einem Dirigierstudium bei Prof. Helmuth Rilling in Frankfurt am Main folgte 1986 sein erstes Engagement als Chordirektor zunächst am Theater der Stadt Koblenz und 1991 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden. Bereits 1993 begann er als Assistent seine Tätigkeit bei den Bayreuther Festspielen um im Jahr 2000 zum Chordirektor des Bayreuther Festspielchores berufen zu werden. Der Bayreuther Festspielchor, dessen Mitglieder aus vielen unterschiedlichen Ensembles kommen, findet sich nur im Sommer während der Festspiele zusammen. Er wird jedes Jahr von Eberhard Friedrich zusammengestellt und während der Sommersaison von ihm einstudiert und geleitet. Unter seiner Leitung wurde der Chor im Jahre 2014 mit dem International Opera Award als bester Chor des Jahres ausgezeichnet.

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