Konzertante Oper

Rheingold

Vorabend zum Bühnenfestspiel "Der Ring des Nibelungen" von Richard Wagner 

30.9.

Freitag | 30.9.2022
19.30 Uhr Konzertbeginn

Die Konzerteinführung hören Sie (ab ca. 1 Woche vor dem Konzert) in unserem Podcast in der Mediathek oder den einschlägigen Portalen.
Konzertsaal im Kulturpalast, Dresden
Saalplan
130 | 110 | 90 | 75 | 60 | 45 €
65 | 55 | 45 | 37,50 | 30 | 22,50 € für Junge Leute

Zum Konzert

Wagners Ring-Zyklus beginnt mit einem „Vorabend“, an dem sozusagen die Pflöcke der Handlung eingeschlagen werden: Die Rheintöchter müssen Alberich das Rheingold überlassen, der schmiedet einen Ring, dieser wird ihm vom Göttervater Wotan gleich wieder weggenommen – und damit beginnt ein Kampf um Macht, der uns drei weitere Opernabende lang in Atem halten wird. Vorgestellt werden hier auch die ersten Leitmotive – musikalische Zellen, die für Personen, Handlungen oder auch Stimmungen stehen und die wir an den folgenden Abenden immer wieder hören werden. Und natürlich erheben hier die Protagonisten zum ersten Mal ihre gewaltigen Stimmen: allen voran Jochen Schmeckenbecher als Alberich, Christian Elsner als Loge und natürlich Egils Silins, dem wir als Wotan und Wanderer ebenfalls wiederbegegnen werden…

Dauer: ca. 2h 30min (ohne Pause)

Programm

Richard Wagner
"Das Rheingold" Vorabend zum Bühnenfestspiel "Der Ring des Nibelungen"

Mitwirkende

Marek Janowski
Dirigent
Egils Silins
Wotan
Markus Eiche
Donner
Bernhard Berchtold
Froh
Christian Elsner
Loge
Jochen Schmeckenbecher
Alberich
Jörg Schneider
Mime
Rúni Brattaberg
Fafner
Marina Prudenskaya
Fricka
Regine Hangler
Freia
Wiebke Lehmkuhl
Erda
Christina Landshamer
Woglinde
Roxana Constantinescu
Wellgunde
Christel Loetzsch
Floßhilde
Dresdner Philharmonie
Orchester

Biografien

Marek Janowski

Dirigent

Zur Dresdner Philharmonie kam Marek Janowski das erste Mal als Chefdirigent von 2001 bis 2003. Bereits in dieser Zeit überzeugte er durch ungewöhnliche und anspruchsvolle Pro­gram­me. Mit der Konzertsaison 2019/2020 kehrte er als Chefdirigent und künstlerischer Leiter zur Dresdner Philharmonie zurück.

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Egils Silins

Der Bassbariton Egils Silins wurde in Lettland geboren und ist Absolvent der Lettischen Musikakademie. Sein Operndebüt gab er an der Lettischen Nationaloper mit „Mephistopheles“ (Boito). Er gewann zehn internationale Wettbewerbe und erhielt 1996, 2003 und 2014 den Lettischen Annual Music Aware. Sein Debüt an der Wiener Staatsoper gab er in „I Puritani“. Große internationale Anerkennung gewann er mit der Titelpartie in „Le Demon“ (Rubinstein) bei den Bregenzer Festspielen 1997. Er trat auch bei renommierten Musikfestivals auf, darunter The Tanglewood Music Festival, Savonlinna Opera Festival und Glyndebourne Festival.

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Markus Eiche

Markus Eiche wurde in St. Georgen im Schwarzwald geboren, er studierte in Karlsruhe und Stuttgart und begann seine Karriere am Nationaltheater Mannheim, wo er sich die wichtigsten Partien  seines Repertoires erarbeitete, darunter Marcello in La Bohème, Conte Almaviva in Le Nozze di Figaro, Guglielmo in Cosi fan tutte, Wolfram in Tannhäuser sowie die Titelpartien in Don Giovanni und Wozzeck.

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Bernhard Berchtold

Im Herbst 2022 gibt Bernhard Berchtold sein Rollendebut als Lohengrin am Theater Lübeck unter der musikalischen Leitung des GMD Stefan Vladar.

Im Sommer 2021 sang er anlässlich des 60 Jahre Jubiläums der Lehar Festspiele in Bad Ischl die Titelpartie im Zarewitsch.

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Christian Elsner

Der in Freiburg im Breisgau geborene Tenor Christian Elsner ist seit vielen Jahren ein international gefragter Solist, der inzwischen auch als Professor für Gesang an der Hochschule für Musik in Karlsruhe leidenschaftlich gerne seine Erfahrungen an die kommende Generation weitergibt. Voll Dankbarkeit erinnert er sich dabei oft an sein Gesangsstudium bei Prof. Martin Gründler.

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Jochen Schmeckenbecher

Der Bariton Jochen Schmeckenbecher stammt aus Hockenheim und studierte bei Kurt Moll an der Musikhochschule Köln. Nach Festengagements am Theater Hagen und der Komischen Oper Berlin singt er die wesentlichen Partien seines Fachs an den internationalen Opern- und Konzertbühnen.

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Rúni Brattaberg

Rúni Brattaberg stammt von den Färöer Inseln und absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Dokumentarfotografen in Kopenhagen, bevor er 1997 mit seiner Gesangsausbildung an der Sibelius Akademie in Helsinki begann und sie am Opernstudio Zürich fortsetzte.
Nach ersten Engagements in Mainz, Ulm und Bern, war er von 2009-2011 erster Bass am Nationaltheater Mannheim, wo er Rollen wie Gurnemanz, Hagen, Hunding, Fafner, Veit Pogner, König
Heinrich, Basilio, Timur, Sparafucile, Sarastro, Baron Ochs und Osmin gesungen hat.

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Marina Prudenskaya

Marina Prudenskaya studierte am Sankt Petersburger Konservatorium, erhielt ihr erstes Engagement am Stanislawski-Theater in Moskau, und wechselte anschließend an das Staatstheater Nürnberg, wo sie sich viele Partien ihres Repertoires erarbeitete. Neben zahlreichen Auszeichnungen gewann sie u.
a. 2003 den ARD-Musikwettbewerb.
 

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Wiebke Lehmkuhl

Die aus Oldenburg stammende Altistin erhielt ihre Gesangsausbildung bei Ulla Groenewold und bei Hanna Schwarz an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Nach Gastengagements am Opernhaus Kiel und an den Staatsopern Hamburg und Hannover trat Wiebke Lehmkuhl noch während ihres Studiums ihr erstes Festengagement am Opernhaus Zürich an. 2012 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt. Weitere Engagements führten sie u. a. mit dem Ring des Nibelungen an die Opéra de Bastille in Paris, an das Royal Opera House Covent Garden und an die Bayerische Staatsoper München, wo sie in der Götterdämmerung unter Kent Nagano sang.

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Christina Landshamer

Nur wenige Künstler ihrer Generation zeigen sich so vielseitig mit unterschiedlichstem Repertoire wie Christina Landshamer, was sie heute zu einer weltweit gefragten Konzert-, Opern- und Liedsängerin macht. Ihre Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Manfred Honeck, Alan Gilbert, Marek Janowski, Franz Welser-Möst oder Christian Thielemann führt sie zu so bedeutenden Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburg, zum Gewandhausorchester Leipzig, dem SWR Sinfonieorchester Stuttgart, den Münchner und den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouw Orkest Amsterdam, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre de Paris, der Accademia di Santa Cecilia Rom und dem Swedish Radio Orchestra Stockholm. In den USA und Kanada gastierte sie u. a. beim New York Philharmonic Orchestra sowie beim Pittsburgh und beim Montreal Symphony Orchestra.

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Roxana Constantinescu

Gefeiert als “Weltklasse-Mezzo, die mit ihrem tiefen, an edlen Portwein erinnernden Register, mit ihrer strahlenden Höhe und mitreißender Darstellung besticht” (Star Tribune), ist Roxana Constantinescu als genre- und stilüberschreitende Interpretin von großer musikalischer Intelligenz und Ernsthaftigkeit weltweit gefragt.

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Christel Loetzsch

Christel Loetzsch besuchte nach ihrem Abitur am Musikgymnasium Karlsruhe die Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Ab Oktober 2010 studierte die junge Mezzosopranistin am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand.

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Dresdner Philharmonie

Musik für alle

Das ist der Anspruch der Dresdner Philharmonie. Das Orchester steht für Konzerte auf höchstem künstlerischen Niveau, musikalische Bildung für jedes Alter und den Blick über den musikalischen Tellerrand hinaus. Gastspiele auf fast allen Kontinenten und die Zusammenarbeit mit Gästen aus aller Welt haben den Ruf der Dresdner Philharmonie in der internationalen Klassikwelt verankert. Seit der Konzertsaison 2019/2020 ist Marek Janowski zum zweiten Mal Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Dresdner Philharmonie. Schon in seiner ersten Amtszeit von 2001 bis 2003 überzeugte er durch ungewöhnliche und anspruchsvolle Programme.

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