Konzertante Oper

Siegfried

Zweiter Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen" von Richard Wagner

8.10.

Samstag | 08.10.2022
16.00 Uhr Konzertbeginn

Die Konzerteinführung hören Sie (ab ca. 1 Woche vor dem Konzert) in unserem Podcast in der Mediathek oder den einschlägigen Portalen.
Konzertsaal im Kulturpalast, Dresden
Saalplan
130 | 110 | 90 | 75 | 60 | 45 €
65 | 55 | 45 | 37,50 | 30 | 22,50 € für Junge Leute

Zum Konzert

Mit Siegfried hat für Wagner eigentlich alles angefangen. Mit dieser Figur, die Naivität, Kraft, Tatendrang und Natürlichkeit vereint, begann er seine Überlegungen zum Ring. Siegfried wird in diesem Teil Dreh- und Angelpunkt der Handlung. Er emanzipiert sich von seinem Ziehvater, zieht in die Welt, um seinen Tatendrang auszuleben, raubt dem Drachen Fafner den Ring (ohne zu wissen, was er da in die Hand bekommt) und findet Brünnhilde hinter der Feuerwand. Ein „Weib“, wie er staunend erkennt… Musikalisch geht es mit ihm durch die hämmernden Amboss-Schläge in der Schmiede von Mime über den tosenden Kampf in der Drachenhöhle bis zur berückend klangschönen Entdeckung der Liebe auf Brünnhildes Felsen – wieder so farbenreich, vielschichtig wie an den Abenden zuvor. Und nun den Hörer:innen schon durch die Wiederkehr zahlreicher Leitmotive vertraut…

Dauer: ca. 4h + 2 Pausen à 30-45 min
insgesamt ca. 5h 30min

Programm

Richard Wagner
"Siegfried"
Zweiter Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen"

Mitwirkende

Marek Janowski
Dirigent
Vincent Wolfsteiner
Siegfried
Jörg Schneider
Mime
Egils Silins
Der Wanderer
Jochen Schmeckenbecher
Alberich
Rúni Brattaberg
Fafner
Wiebke Lehmkuhl
Erda
Catherine Foster
Brünnhilde
Christina Landshamer
Stimme des Waldvogels

Biografien

Marek Janowski

Dirigent

Zur Dresdner Philharmonie kam Marek Janowski das erste Mal als Chefdirigent von 2001 bis 2003. Bereits in dieser Zeit überzeugte er durch ungewöhnliche und anspruchsvolle Pro­gram­me. Mit der Konzertsaison 2019/2020 kehrte er als Chefdirigent und künstlerischer Leiter zur Dresdner Philharmonie zurück.

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Vincent Wolfsteiner

Der Münchner Tenor Vincent Wolfsteiner studierte am New England Conservatory bei William Cotten und debütierte innerhalb kurzer Zeit als Rodolfo/La Bohème an der Grantite State Opera in New Hampshire. Es folgten weitere Engagements mit Rollen wie Don José/Carmen, Turiddu/Cavalleria rusticana, Coraddo/Il Corsaro und Canio/Pagliacci u.a. in Massachussets, New York, Florida und New Hampshire.

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Egils Silins

Der Bassbariton Egils Silins wurde in Lettland geboren und ist Absolvent der Lettischen Musikakademie. Sein Operndebüt gab er an der Lettischen Nationaloper mit „Mephistopheles“ (Boito). Er gewann zehn internationale Wettbewerbe und erhielt 1996, 2003 und 2014 den Lettischen Annual Music Aware. Sein Debüt an der Wiener Staatsoper gab er in „I Puritani“. Große internationale Anerkennung gewann er mit der Titelpartie in „Le Demon“ (Rubinstein) bei den Bregenzer Festspielen 1997. Er trat auch bei renommierten Musikfestivals auf, darunter The Tanglewood Music Festival, Savonlinna Opera Festival und Glyndebourne Festival.

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Jochen Schmeckenbecher

Der Bariton Jochen Schmeckenbecher stammt aus Hockenheim und studierte bei Kurt Moll an der Musikhochschule Köln. Nach Festengagements am Theater Hagen und der Komischen Oper Berlin singt er die wesentlichen Partien seines Fachs an den internationalen Opern- und Konzertbühnen.

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Rúni Brattaberg

Rúni Brattaberg stammt von den Färöer Inseln und absolvierte zunächst eine Ausbildung zum Dokumentarfotografen in Kopenhagen, bevor er 1997 mit seiner Gesangsausbildung an der Sibelius Akademie in Helsinki begann und sie am Opernstudio Zürich fortsetzte.
Nach ersten Engagements in Mainz, Ulm und Bern, war er von 2009-2011 erster Bass am Nationaltheater Mannheim, wo er Rollen wie Gurnemanz, Hagen, Hunding, Fafner, Veit Pogner, König
Heinrich, Basilio, Timur, Sparafucile, Sarastro, Baron Ochs und Osmin gesungen hat.

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Wiebke Lehmkuhl

Die aus Oldenburg stammende Altistin erhielt ihre Gesangsausbildung bei Ulla Groenewold und bei Hanna Schwarz an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Nach Gastengagements am Opernhaus Kiel und an den Staatsopern Hamburg und Hannover trat Wiebke Lehmkuhl noch während ihres Studiums ihr erstes Festengagement am Opernhaus Zürich an. 2012 debütierte sie bei den Salzburger Festspielen unter der Leitung von Nikolaus Harnoncourt. Weitere Engagements führten sie u. a. mit dem Ring des Nibelungen an die Opéra de Bastille in Paris, an das Royal Opera House Covent Garden und an die Bayerische Staatsoper München, wo sie in der Götterdämmerung unter Kent Nagano sang.

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Catherine Foster

2022 kehrt Catherine in einer Neuinszenierung von Tristan und Isolde von Roland Schwab nach Bayreuth zurück.

Neben anderen Rollen des schweren dramatischen Sopranfachs wie Elektra, Turandot und Isolde, wurde die englische Sopranistin Catherine Foster vor allem durch ihre Interpretation der Brünnhilde, mit der sie sechs Jahre in Folge bei den Bayreuther Festspielen zu erleben war, weltweit bekannt.

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Christina Landshamer

Nur wenige Künstler ihrer Generation zeigen sich so vielseitig mit unterschiedlichstem Repertoire wie Christina Landshamer, was sie heute zu einer weltweit gefragten Konzert-, Opern- und Liedsängerin macht. Ihre Zusammenarbeit mit Dirigenten wie Herbert Blomstedt, Manfred Honeck, Alan Gilbert, Marek Janowski, Franz Welser-Möst oder Christian Thielemann führt sie zu so bedeutenden Orchestern wie dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem NDR Elbphilharmonie Orchester Hamburg, zum Gewandhausorchester Leipzig, dem SWR Sinfonieorchester Stuttgart, den Münchner und den Berliner Philharmonikern, dem Concertgebouw Orkest Amsterdam, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre de Paris, der Accademia di Santa Cecilia Rom und dem Swedish Radio Orchestra Stockholm. In den USA und Kanada gastierte sie u. a. beim New York Philharmonic Orchestra sowie beim Pittsburgh und beim Montreal Symphony Orchestra.

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