Konzertante Oper

Die Walküre

Erster Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen" von Richard Wagner

2.10.

Sonntag | 02.10.2022
16.00 Uhr Konzertbeginn

Die Konzerteinführung hören Sie (ab ca. 1 Woche vor dem Konzert) in unserem Podcast in der Mediathek oder den einschlägigen Portalen.
Konzertsaal im Kulturpalast, Dresden
Saalplan
130 | 110 | 90 | 75 | 60 | 45 €
65 | 55 | 45 | 37,50 | 30 | 22,50 € für Junge Leute

Zum Konzert

Nachdem Wotan mit den anderen Göttern am Ende des Rheingolds triumphal in die Burg Walhall eingezogen ist, stehen nun die Zeichen auf Sturm: Machtgier, Misstrauen und Besitzdenken hat die Menschen ergriffen. Die Götter verwalten nur noch ihre alten Gesetze, statt nach ihrem Sinn zu fragen. Und die Geschwister Siegmund und Sieglinde werden dem Tode ausgeliefert, weil für ihre Liebe in diesem System kein Platz ist. Als die Walküre Brünnhilde wagt, ihrem Vater Wotan zuwider zu handeln und das Paar zu beschützen, wird sie hinter eine Feuerwand verbannt. Wieder entfaltet Wagner einen dichtgewebten und klug strukturierten Klangteppich, dessen Vielfarbigkeit und musikalischer Schönheit man sich kaum entziehen kann. Catherine Forster lernen wir als Brünnhilde kennen, Emily Magee und Vincent Wolfsteiner geben das Geschwisterpaar, und Marina Prudenskaya als Fricka versucht, ihrem Gatten Wotan ins Gewissen zu reden…

Dauer: ca. 3h 45min + 2 Pausen à 30-45min
insgesamt ca. 5h

Programm

Richard Wagner
"Die Walküre"
Erster Tag des Bühnenfestspiels "Der Ring des Nibelungen"

Mitwirkende

Marek Janowski
Dirigent
Vincent Wolfsteiner
Siegmund
Tareq Nazmi
Hunding
Egils Silins
Wotan
Emily Magee
Sieglinde
Marina Prudenskaya
Fricka
Catherine Foster
Brünnhilde
Regine Hangler
Helmwige
Hailey Clark
Gerhilde
Miriam Clark
Ortlinde
Valentina Kutzarova
Siegrune
Roxana Constantinescu
Roßweiße
Christel Loetzsch
Schwertleite
Christina Bock
Grimgerde
Dresdner Philharmonie
Orchester

Biografien

Marek Janowski

Dirigent

Zur Dresdner Philharmonie kam Marek Janowski das erste Mal als Chefdirigent von 2001 bis 2003. Bereits in dieser Zeit überzeugte er durch ungewöhnliche und anspruchsvolle Pro­gram­me. Mit der Konzertsaison 2019/2020 kehrte er als Chefdirigent und künstlerischer Leiter zur Dresdner Philharmonie zurück.

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Vincent Wolfsteiner

Der Münchner Tenor Vincent Wolfsteiner studierte am New England Conservatory bei William Cotten und debütierte innerhalb kurzer Zeit als Rodolfo/La Bohème an der Grantite State Opera in New Hampshire. Es folgten weitere Engagements mit Rollen wie Don José/Carmen, Turiddu/Cavalleria rusticana, Coraddo/Il Corsaro und Canio/Pagliacci u.a. in Massachussets, New York, Florida und New Hampshire.

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Tareq Nazmi

Der Bass Tareq Nazmi studierte an der Hochschule für Musik und Theater in München bei Edith Wiens und Christian Gerhaher sowie privat bei Hartmut Elbert. Zuerst als Teilnehmer des Opernstudios, danach als Ensemblemitglied der Bayerischen Staatsoper war er dort in zahlreichen Rollen wie Minister (Fidelio), Masetto (Don Giovanni), Sprecher (Die Zauberflöte), Silvano (La Calisto), Zuniga (Carmen), Truffaldin (Ariadne auf Naxos), Publio (La clemenza di Tito), Caronte (L’Orfeo), Nachtwächter (Meistersinger), Albert (La Juive) oder Osman (Les Indes Galantes) zu erleben.

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Egils Silins

Der Bassbariton Egils Silins wurde in Lettland geboren und ist Absolvent der Lettischen Musikakademie. Sein Operndebüt gab er an der Lettischen Nationaloper mit „Mephistopheles“ (Boito). Er gewann zehn internationale Wettbewerbe und erhielt 1996, 2003 und 2014 den Lettischen Annual Music Aware. Sein Debüt an der Wiener Staatsoper gab er in „I Puritani“. Große internationale Anerkennung gewann er mit der Titelpartie in „Le Demon“ (Rubinstein) bei den Bregenzer Festspielen 1997. Er trat auch bei renommierten Musikfestivals auf, darunter The Tanglewood Music Festival, Savonlinna Opera Festival und Glyndebourne Festival.

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Emily Magee

Emily Magee wurde an der Indiana University von der Sopranistin Margaret Harshaw ausgebildet und gewann mehrere Gesangswettbewerbe. Ihr Debüt als Fiordiligi, als sie 1994 für einen kranken Kollegen in Mozarts Così fan tutte an der Chicago Lyric Opera einsprang, markierte ihren Durchbruch. 1996 gab sie ihr Europa-Debüt in der gleichen Rolle an der Opéra National de Paris. Erstmals internationale Aufmerksamkeit erregte sie mit ihrem Deutschlanddebüt als Elsa in Lohengrin an der Berliner Staatsoper unter Daniel Barenboim. 

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Marina Prudenskaya

Marina Prudenskaya studierte am Sankt Petersburger Konservatorium, erhielt ihr erstes Engagement am Stanislawski-Theater in Moskau, und wechselte anschließend an das Staatstheater Nürnberg, wo sie sich viele Partien ihres Repertoires erarbeitete. Neben zahlreichen Auszeichnungen gewann sie u.
a. 2003 den ARD-Musikwettbewerb.
 

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Catherine Foster

2022 kehrt Catherine in einer Neuinszenierung von Tristan und Isolde von Roland Schwab nach Bayreuth zurück.

Neben anderen Rollen des schweren dramatischen Sopranfachs wie Elektra, Turandot und Isolde, wurde die englische Sopranistin Catherine Foster vor allem durch ihre Interpretation der Brünnhilde, mit der sie sechs Jahre in Folge bei den Bayreuther Festspielen zu erleben war, weltweit bekannt.

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Roxana Constantinescu

Gefeiert als “Weltklasse-Mezzo, die mit ihrem tiefen, an edlen Portwein erinnernden Register, mit ihrer strahlenden Höhe und mitreißender Darstellung besticht” (Star Tribune), ist Roxana Constantinescu als genre- und stilüberschreitende Interpretin von großer musikalischer Intelligenz und Ernsthaftigkeit weltweit gefragt.

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Christel Loetzsch

Christel Loetzsch besuchte nach ihrem Abitur am Musikgymnasium Karlsruhe die Hochschule für Musik Franz Liszt in Weimar. Ab Oktober 2010 studierte die junge Mezzosopranistin am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand.

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Dresdner Philharmonie

Musik für alle

Das ist der Anspruch der Dresdner Philharmonie. Das Orchester steht für Konzerte auf höchstem künstlerischen Niveau, musikalische Bildung für jedes Alter und den Blick über den musikalischen Tellerrand hinaus. Gastspiele auf fast allen Kontinenten und die Zusammenarbeit mit Gästen aus aller Welt haben den Ruf der Dresdner Philharmonie in der internationalen Klassikwelt verankert. Seit der Konzertsaison 2019/2020 ist Marek Janowski zum zweiten Mal Chefdirigent und künstlerischer Leiter der Dresdner Philharmonie. Schon in seiner ersten Amtszeit von 2001 bis 2003 überzeugte er durch ungewöhnliche und anspruchsvolle Programme.

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