Konzertsaal im Kulturpalast

Mozart und Haydn/abgesagt

Marek Janowski dirigiert Pariser Sinfonien von Haydn, Arabella Steinbacher spielt Mozart-Violinkonzert.

Urspr. Programm:

Béla Bartók (1881 – 1945)
Konzert für Violine und Orchester Nr. 2 (1938)
Allegro non troppo
Andante tranquillo – Allegro scherzando – Tempo I
Allegro molto

Franz Schmidt (1874 – 1939)
Sinfonie Nr. 4 C-Dur (1933)
Allegro molto moderato – Adagio – Molto vivace – Tempo I


Hinweis: Coronabedingt kam es zu einer Programmänderung:

Haydn hat seine Sinfonie Nr. 83 nicht selbst „Die Henne“ genannt, obwohl er ein humorvoller Mensch gewesen sein soll. Aber treffender hätte man das „Gackern“ der Bläserstimmen im ersten Satz kaum benennen können! Seine Sinfonien sprühen vor musikalischem Witz und Einfallsreichtum, dem man sich kaum entziehen kann. Auch „Die Königin“ ist nicht Haydns Name für die Sinfonie Nr. 85. Sie wurde so genannt, weil sie angeblich der französischen Königin Marie Antoinette besonders gut gefallen hat. Ob das stimmt, sei dahingestellt, aber mit ihrer majestätischen Einleitung, den tänzerischen Passagen im dritten und vor allem dem volksliedhaften zweiten Satz war sie in der Pariser Gesellschaft sehr beliebt. Und für diese hatte Haydn sie auch komponiert. Auch Mozarts Violinkonzert D-Dur ist höchst originell und voller Überraschungen. An einer Stelle begleitet die Solovioline sich selbst durch gleichzeitiges Mitspielen der leeren G-Saite – und klingt fast wie ein Dudelsack!

(Das ursprüngliche Programm "Bartók und Schmidt musste coronabedingt geändert werden.)

Hinweis: Das Konzert am 27. NOV wird vom Deutschlandfunk mitgeschnitten und zu einem späteren Zeitpunkt gesendet.

Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 85 B-Dur „La Reine“ (Die Königin)
Wolfgang Amadeus Mozart
Konzert für Violine und Orchester D-Dur KV 218
Joseph Haydn
Sinfonie Nr. 83 g-Moll „La Poule“ (Die Henne)

Marek Janowski | Dirigent
Arabella Steinbacher | Violine
Dresdner Philharmonie