• Bejun Mehta ©Josep Molina Bejun Mehta ©Josep Molina

Philharmonie in der Frauenkirche
Frauenkirche
39 | 34 | 30 | 18 €

Bejun Mehta

Die Sterne und die Planeten

Die Himmelskörper werden in den Opern der Barockzeit oft angerufen. Ihre Symbolkraft ist allgegenwärtig. Es gibt Sterne der Liebe und des Schicksals, grausame Sterne und beruhigende Konstellationen. In den Arien Georg Friedrich Händels verbindet sich ein Bezug auf die Sterne oft mit hinreißenden Klangbildern. Wolfgang Amadeus Mozarts großartige „Jupiter-Sinfonie“, sein letztes sinfonisches Werk, verbindet klassischen Geist mit barocken Elementen. Das meisterhafte
Finale ist eine Kombination von Sonatenform und Fuge, es wartet mit unerhörten kontrapunktischen Kunststücken auf, die aber nie „gelehrt“ klingen, sondern in fast opernhafter Weise effektvoll in Szene gesetzt werden, mit geradezu rauschhafter Wirkung.

Georg Friedrich Händel (1685-1759)
„Sento la gioia” Arie aus „Amadigi”
„Pompe vane di morte – Dove sei“ Arie aus „Rodelinda“
„Fra tempeste“ Arie aus „Rodelinda“
„Destructive War“ Arie aus „Belshazzar“
Wolfgang Amadeus Mozart (1756-1791)
Sinfonie C-Dur KV 551 „Jupiter“ (1788)

Bejun Mehta | Dirigent und Countertenor
Dresdner Philharmonie