Konzertsaal im Kulturpalast
25€

Charpentier - Te Deum

Europavisionen mit dem Philharmonischen Chor und der Cappella Sagittariana

Zur Zeit Ludwigs des XIV. wetteiferten die Komponisten darin, der Musik größtmöglichen Prunk zu verleihen. Das gilt auch für die geistliche Musik. Hier spielten die glanzvollen Orchesterpartien eine besondere Rolle. Henry Dumont war in vieler Hinsicht der Pionier dieser Art von Musik, während die Werke Michel-Richard Delalandes so erfolgreich waren, dass sie auch lange nach dem Tode Ludwigs noch aufgeführt wurden. Seine besondere Bekanntheit verdankt heute Marc Antonie Charpentier einer einzigen Melodie: Dem als ›Eurovisions-Melodie‹ bekannt gewordenen Anfangsthema seines Te Deum in D-Dur. Dabei lohnt auch die brillante Fortsetzung dieses berühmten Anfangs mit Sicherheit eine Begegnung. Die Cappella Sagittariana spielt unter der Leitung von Norbert Schuster auf historischen Instrumenten.

Michel-Richard Delalande
„Deuxième Fantasie ou Caprice que le Roi demandoit souvent“ (1699)
Marc Antoine Charpentier
Suite pour quatre violons
Jean-Baptiste Lully
Musik aus „Le Bourgeois gentilhomme“ (1670)
Henry du Mont
„Magnificat“ aus: „Motets pour la Chapelle du Roy“ (1686)
Marc Antoine Charpentier
Te Deum (1692)

Norbert Schuster | Leitung
Heidi Maria Taubert | Sopran
Nora Steuerwald | Sopran
Beat Duddeck | Alt
Eric Stokloßa | Tenor
Clemens Heidrich | Tenor
Felix Schwandtke | Bass
Philharmonischer Chor Dresden
Cappella Sagittariana Dresden