• Vasily Petrenko © Mark McNulty Vasily Petrenko © Mark McNulty

Philharmonie im Kulturpalast
Kulturpalast
39 | 34 | 29 | 23 | 18 €

Das Lied von der Erde

Mahler und Sibelius waren Vertreter ein und derselben Generation. Wie Mahler hatte auch Sibelius in Wien studiert (wenn auch nur ein Jahr), sogar bei einem Lehrer, der auch Mahler unterrichtet hatte: Robert Fuchs. Als Komponisten gingen Mahler und Sibelius freilich unterschiedliche Wege. Wohin diese Wege führten, kann an der Gegenüberstellung der beiden späten Werke nachvollzogen werden. Mahlers „Lied von der Erde“ verabschiedet den Idealismus seiner früheren Werke und zeigt Mahler in seiner streckenweise expressionistisch anmutenden Klanglichkeit als „Zeitgenossen der Zukunft“ (Kurt Blaukopf). Sibelius‘ Siebte ist sein sinfonisches Schlusswort, ein konzise konstruiertes, einsätziges Werk, das gleichsam die Essenz seines Schaffens in konzentrierter Form versammelt.

Jean Sibelius
Sinfonie Nr. 7 C-Dur (1924)
Gustav Mahler
„Das Lied von der Erde“ (1908)
Eine Sinfonie für Soli und Orchester

Vasily Petrenko | Dirigent
Elisabeth Kulman | Alt
Burkhard Fritz | Tenor
Dresdner Philharmonie