• Marie Jacquot © Fadi Kehir Marie Jacquot © Fadi Kehir

Konzertsaal im Kulturpalast

Sinfoniekonzert

Märchenhafte Klänge

Marie Jacquot dirigiert Werke von Boieldieu und Rimski-Korsakow

Vor der Veranstaltung laden die Dresdner Philharmonie und die Philharmonischen Chöre auf dem Neumarkt ab 17.30 Uhr zum GEMEINSAMEN BÜRGERSINGEN ein: für Frieden in der Ukraine, gegen Krieg, Gewalt und Zerstörung und das Leid unschuldiger Menschen. Wir wollen ein Zeichen unserer Solidarität mit der Ukraine setzen. Mehr Informationen finden Sie alsbald hier.

Meer, Volkslied und Orient – diese drei Dinge haben Nikolai Rimski-Korsakow ein Leben lang fasziniert. Seine „Scheherazade“-Fantasie bringt sie kongenial zusammen: Im Orient spielen die Märchen aus 1001 Nacht, die Scheherazade dem Sultan erzählt. Über das Meer lässt der Komponist Sindbad musikalisch reisen. Und das Volkslied? Rimski-Korsakow verband in seiner Musik Formen und Klänge, die in Persien, Armenien, Georgien und Tschetschenien beheimatet waren und schuf so eine ganz eigene orientale Klangwelt.

Eine eigene Klangwelt eröffnete auch der französische Komponist Boieldieu, als er die Neuerungen eines befreundeten Instrumentenbauers aufgriff. Sébastian Érard baute eigentlich Klaviere, gilt aber auch als Erfinder der sogenannten Doppelmechanik der Harfe – einer Neuerung, die diesem prachtvollen Instrument ganz neue Möglichkeiten brachte.

Digitale Konzerteinführung zu ›Märchenhafte Klänge‹

Claude Debussy
"Prélude à l'après-midi d'un faune" (1894)
François-Adrien Boieldieu
Harfenkonzert C-Dur (ca. 1800)
Nikolai Rimski-Korsakow
„Scheherazade“ Sinfonische Dichtung (1888)

Marie Jacquot | Dirigentin
Marie-Pierre Langlamet | Harfe
Dresdner Philharmonie