• Christian Höcherl © Markenfotografie Christian Höcherl © Markenfotografie

Philharmonie im Kulturpalast
Konzertsaal im Kulturpalast
39 € | 33 € | 25 € | 18 €
9 € Schüler, Studenten


Jupiter-Sinfonie

Sinfonische Weihnachten

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#WEITERHÖREN:

Richard Wagner (1813 – 1883)
„Siegfried-Idyll“ (1870)

 

Wir möchten zwei ziemlich gegensätzliche Aufnahmen empfehlen. Die erste stellt die ursprüngliche Version des Werkes vor, komponiert für 13 Instrumente. Der Pianist Glenn Gould ist hier ein einziges Mal als Dirigent zu erleben und bevorzugt eine gedehnte Lesart des Stücks.
Die zweite Aufnahme hat Wilhelm Furtwängler 1952 mit dem Orchestra Sinfonico di Torino eingespielt. Er greift auf die 1871 in Mannheim uraufgeführte Orchesterversion zurück. Furtwängler benötigt sechs Minuten weniger als Gould – bei einem nicht übermäßig groß dimensionierten Werk ein erheblicher Unterschied. 

Originalfassung für 13 Instrumente (1870):

Mitglieder des Toronto Symphony Orchestras
Glenn Gould, Dirigent
https://www.youtube.com/watch?v=4MzTExwiR1I

Orchesterfassung (1871):
Orchestra Sinfonica di Torino
Wilhelm Furtwängler, Dirigent
https://www.youtube.com/watch?v=_jlzEFg-zkY

 

 

Joseph Haydn (1732 – 1809)
Konzert für Trompete und Orchester (1796)

 

Die Trompete, für die Haydn das Trompetenkonzert komponierte, war von anderer Bauart als die modernen Ventilinstrumente. Es handelte sich um eine sogenannte Klappentrompete. Der Schweizer Trompeter Markus Würsch und der Pianist Peter Solomon sind in der folgenden Aufnahme mit dem Finale des Konzertes zu erleben. Bei dem Instrument handelt es sich um einen im Rahmen eines Forschungsprojektes der Hochschule der Künste Bern entwickelten Nachbau, der eine Ahnung vermittelt, wie die Instrumente zu Haydns Zeit geklungen haben könnten.
Komplett können Sie das Konzert in einer historisch informierten Einspielung mit den Mitgliedern der Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker unter Leitung von Marc Minkowski hören. Gábor Tarkövi spielt auf einem modernen Instrument in diesem 2018 entstandenen Livemitschnitt aus dem Kammermusiksaal der Berliner Philharmonie.

Markus Würsch, Klappentrompete
Peter Salomon, Hammerflügel
3. Satz:
https://www.youtube.com/watch?v=WzHR46yaveQ

 

Gábor Tarkövi, Trompete
Karajan-Akademie der Berliner Philharmoniker
Marc Minkowski, Dirigent
https://www.youtube.com/watch?v=NHjgSiTBddM

 

 

Wolfgang Amadeus Mozart (1756 – 1791)
Sinfonie C-Dur KV 551 „Jupiter“ (1788)

Wieder möchten wir zwei Aufnahmen empfehlen, die unterschiedliche Ansätze repräsentieren, sich aber in ihrer Expressivität berühren. Wie Wilhelm Furtwängler kommt Bruno Walter (1876 – 1962) aus einer romantischen Dirigiertradition. Im Unterschied zu Furtwängler, der u.a. beim Wagner-Schüler Felix Mottl gelernt hatte, war für Bruno Walter Gustav Mahler der prägende künstlerische Mentor. Die von uns ausgewählte Aufnahme mit dem Columbia Symphonie Orchestra stammt aus dem Jahr 1960.
2014 führte Nikolaus Harnoncourt (1929 – 2016) die drei letzten Mozart-Sinfonien mit dem von ihm 1953 gegründeten und bis 2015 geleiteten Concentus Musicus Wien auf, knapp zwei Jahre vor seinem Tod. Beide Aufnahmen berühren sich also auch insofern, als eine in vielen Jahrzehnten gewachsene Erfahrung mit dem Werk in die Interpretation einfließen konnte. Die sehr unterschiedlichen Aufführungsdauern sind nicht etwa auf unterschiedliche Tempi zurückzuführen, sondern darauf, dass Harnoncourt im Gegensatz zu Walter alle Wiederholungszeichen der Partitur befolgt. 

Columbia Symphonie Orchestra
Bruno Walter, Dirigent
https://www.youtube.com/watch?v=NHjgSiTBddM

 

Concentus Musicus Wien
Nikolaus Harnoncourt, Dirigent
https://www.youtube.com/watch?v=k-X5898HzDo
Sinfonie KV 551 ab 1:07:43


Richard Wagner
›Siegfried-Idyll‹
Sinfonische Dichtung (1870)
Joseph Haydn
Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur (1796)
Wolfgang Amadeus Mozart
Sinfonie C-Dur KV 551 ›Jupiter‹ (1788)

Markus Stenz | Dirigent
Christian Höcherl | Trompete
Dresdner Philharmonie