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Konzertsaal im Kulturpalast

Kammerkonzert

Kammermusik - russisch

Von Tschaikowski bis Lera Auerbach - Werke der großen russischen Kammermusiktradition

Zu Tränen gerührt soll Lew Tolstoi gewesen sein, als er Tschaikowskis Erstes Streichquartett hörte. Bis heute kann man sich der Schönheit besonders des langsamen Satzes kaum entziehen. Eine Melodie daraus wurde in den 1940er Jahren sogar zu einem Hit in Amerika und ist heute durch zahlreiche Bearbeitungen bekannt. Tschaikowskis Quartett steht in diesem Konzert am Beginn einer Reihe bedeutender russischer Kammermusikwerke, zu denen auch die „Gefrorenen Träume“ von Lera Auerbach gehören. Die in Russland geborene Wahlamerikanerin komponiert nicht nur, sondern schreibt auch höchst erfolgreich. Eins ihrer Gedichte hat sie diesem Stück vorangestellt.

Peter I. Tschaikowski
Streichquartett Nr. 1 D-Dur op. 11 (1871)
Igor Strawinski
Drei Stücke für Streichquartett (1914)
Lera Auerbach
„Frozen Dreams“ für Streichquartett (2020)
Dmitri Schostakowitsch
Streichquartett Nr. 10 As-Dur op. 118 (1964)

Collenbusch Quartett
Cordula Fest | Violine
Christiane Liskowsky | Violine
Christina Biwank | Viola
Ulf Prelle | Violoncello