• © Matthias Krüger © Matthias Krüger

Philharmonie im Kulturpalast
Kulturpalast
39 | 34 | 29 | 23 | 18 €

Kreuzchor und Philharmonie

Mit seinen orchesterbegleiteten Chorwerken hat Johannes Brahms eine eigenständige Werkgruppe geschaffen. Die klassischen Texte Goethes, Schillers und Hölderlins erhalten eine subtile musikalische Ausdeutung, wobei sich Einfühlung und Klangsinnlichkeit die Waage halten. Der wohlklingende Chorsatz bevorzugt oft die dunklen Farben. Haydns „Große Orgelsolomesse“ besticht, wie der Titel andeutet, durch eine weit über das Übliche hinausgehende virtuose Orgelpartie. Bei den ersten Aufführungen wurde sie von Haydn selbst gespielt, was seinen organistischen Fähigkeiten ein glänzendes Zeugnis ausstellt. Aber auch die Gesangspartien sind von bemerkenswerter Schönheit und Frische.

Joseph Haydn
Missa in honorem Beatissimae Virginis Mariae „Große Orgelsolomesse“ (um 1770) für Soli, Chor, Orgel solo und Orchester
Johannes Brahms
Drei Werke für Chor und Orchest
„Gesang der Parzen“ op. 89 (1882)
„Nänie“ op. 82 (1881) Text: Gedicht von Friedrich Schiller
„Schicksalslied“ op. 54 (1871) Text aus Friedrich Hölderlins Briefroman „Hyperion“

Roderich Kreile | Dirigent
Holger Gehring | Orgel
Johanna Winkel | Sopran
Sophie Harmsen | Alt
Sebastian Kohlhepp | Tenor
Thomas E. Bauer | Bass
Dresdner Kreuzchor
Dresdner Philharmonie