• Philharmonischer Chor Dresden © Markenfotografie Philharmonischer Chor Dresden © Markenfotografie

Konzertsaal im Kulturpalast
30 | 26 | 22 | 18 | 14 €
9 € Schüler, Studenten

Lauda Sion

Die „Woche der Brüderlichkeit“ der Gesellschaft für Christlich-Jüdische Zusammenarbeit, die in einem Festakt mit der Verleihung der Buber-Rosenzweig-Medaille kulminiert, findet in diesem Jahr in Dresden statt. Das Fördervereins-Orchesters der Philharmonie spielt im Zusammenhang damit ein beziehungsreiches Programm: Die oratorische Kantate von Mendelssohn vertont eine Hymne von Thomas von Aquin, die zur Liturgie des katholischen Feiertags Fronleichnam gehört. Max Bruchs berühmtes „Kol Nidrei“ hat den jüdischen Bußgesang zur Grundlage, der am Vorabend des Feiertags „Jom Kippur“ gebetet wird. Den Beginn des Konzerts bildet der erste Satz der monumentalen Sinfonie von Jean Louis Nicodé, der mit der Geschichte der Dresdner Philharmonie eng verbunden ist. Das Fördervereins-Orchester hatte 2017 bereits das Finale zur Aufführung gebracht.

Veranstaltung in Kooperation mit dem Förderverein Dresdner Philharmonie e. V.

Jean Louis Nicodé
„Von Werdelust und tausend Zielen“
aus: „Gloria! Ein Sturm- und Sonnenlied“ Sinfonie in einem Satze (1902/03)
Lesung
Gotthold Ephraim Lessing
›Die Ringparabel‹
aus: ›Nathan der Weise‹ Dramatisches Gedicht (1779)
Max Bruch
„Kol Nidrei“
Adagio für Violoncello mit Orchester und Harfe nach hebräischen Melodien (1880)
Felix Mendelssohn Bartholdy
„Lauda Sion“ - Kantate für Soli, Chor und Orchester (1846)

Prof. Wolfgang Hentrich | Dirigent
Friedrich Thiele | Violoncello
Jana Büchner | Sopran
Britta Schwarz | Alt
Christoph Pfaller | Tenor
Andreas Scheibner | Bass
Ahmad Mesgarha | Sprecher
Philharmonischer Chor Dresden
Prof. Gunter Berger | Einstudierung
Fördervereins-Orchester der Dresdner Philharmonie gemeinsam mit ehemaligen und derzeitigen Mitgliedern der Dresdner Philharmonie