• Marek Janowski © Oliver Killig Marek Janowski © Oliver Killig

Philharmonie im Kulturpalast
Konzertsaal im Kulturpalast
55 | 45 | 39 | 33 | 25 | 18 € | 5 €*
9 € Schüler, Studenten
* Für festgelegte Plätze im Parkett können Sie jeweils ab Montag 10.00 Uhr vor dem Konzert im Webshop und im Ticketservice Tickets für 5 € erwerben. Keine weiteren Ermäßigungen möglich.

Mondestrunken

Artist in Residence

In den Jahren um 1910 wurde eines der turbulentesten Kapitel der jüngeren Musikgeschichte geschrieben. Eine glanzvolle Epoche wurde verabschiedet und die Tore zur Moderne weit aufgestoßen. Auf dem Gebiet der Musik gehörte Arnold Schönberg zu den wichtigsten Akteuren jener Jahre und sein ›Pierrot lunaire‹ aus dem Jahr 1912 verkörpert diesen Aufbruch exemplarisch. Pathos und Klangfülle der Spätromantik sind verabschiedet. Stattdessen vertonte Schönberg die 21 Gedichte, welche die Atmosphäre von Fin de Siècle und Décadence wie in einem Brennglas konzentrieren, als von einem Kammerensemble begelietete Melodramen. In ihrer Farbigkeit, Virtuosität und dem Facettebreichtum des Ausdrucks wurde der ›Pierrot‹ zu einem der folgenreichsten Stücke der frühen Moderne.

Wolfgang Amadeus Mozart
Serenade B-Dur für zwölf Bläser und Kontrabass KV 361 (1784) ›Gran Partita‹
Arnold Schönberg
›Pierrot lunaire‹ op. 21 (1912)
(›Dreimal sieben Gedichte aus Albert Girauds Pierrot lunaire‹)

Marek Janowski | Dirigent
Elisabeth Kulman | Sprechgesang
Dresdner Philharmonie