• Rebecca Saunders © Astrid Ackermann Rebecca Saunders © Astrid Ackermann

Konzertsaal im Kulturpalast

Sinfoniekonzert

Musikrevolution

Mit „Le Sacre du printemps“ schrieb Strawinski Musikgeschichte. Und Rebecca Saunders stellt ihr neues Klavierkonzert vor.

Pfiffe, Gelächter, Protestrufe und sogar Handgreiflichkeiten – die Uraufführung von Strawinskis „Sacre“ 1913 war einer der größten Skandale der Musikgeschichte. Kaum einer verstand die Modernität der Musik, auch wenn viele vielleicht ahnten, dass sie gerade etwas Zukunftsweisendes erlebt hatten. Heute gehört das „Frühlingsopfer“ mit seinen markigen Rhythmen, seiner Wildheit und rauhen Schönheit schon fast zu den Klassikern des Konzertrepertoires. Kein Klassiker, aber sicher einer der ganz Großen der Musikgeschichte ist der Ungar György Ligeti. „Lux aeterna“, sein bekanntestes Chorwerk, verwendete Stanley Kubrick sogar in seinem Film „Odyssee im Weltraum“.

Rebecca Saunders (Composer in Residence)
„To An Utterance“ für Klavier und Orchester (2020)
György Ligeti
Lux aeterna (1966) für 16-stimmigen gemischten Chor a cappella
Igor Strawinski
„Le sacre du printemps“ Das Frühlingsopfer Bilder aus dem heidnischen Russland in zwei Teilen(1913)

Jonathan Nott | Dirigent
Nicholas Hodges | Klavier
AuditivVokal
Dresdner Philharmonie