• Iveta Apkalna © Nils Vilnis Iveta Apkalna © Nils Vilnis

Konzertsaal im Kulturpalast

FESTWOCHE – Chor mit Orgel

Orgel meets Akkordeon

Iveta Apkalna spielt Werke von baltischen Komponisten und Johann Sebastian Bach

Auf Lettisch ist die Orgel männlich: der Orgel. Dafür wird sie dort überwiegend von Frauen gespielt. Wie von Iveta Apkalna, der weltweit vielleicht bekanntesten Organistin überhaupt. Verkehrte Welt? Ganz und gar nicht – Wenn Apkalna an der Orgel sitzt, spielt keine Rolle mehr, wer hier „Mann“ oder „Frau“ ist. Eingeladen hat sie für dieses Konzert noch ihren Landsmann Martynas Levickis. Er hielt mit drei Jahren sein erstes Akkordeon in den noch sehr kleinen Armen und hat seitdem eine bemerkenswerte Karriere hingelegt. Beide bringen Musik aus dem Baltikum mit und kombinieren sie mit Werken eines ganz Großen der Deutschen Musikgeschichte: Johann Sebastian Bach.

Pēteris Vasks
„Cantus ad Pacem“ für Orgel solo (1984)
Martynas Levickis
Litauische Volkslieder in Arrangements für Akkordeon „Rūta žalioj" (Die grüne Straße) „Beauštanti aušrelė" (Die Morgendämmerung bricht an)
Veli Kujala
„Photon” für Orgel und Akkordeon (2015)
Johann Sebastian Bach
„Pièce d‘Orgue“ – Fantasie G-Dur BWV 572 für Orgel (um 1728)
Johann Sebastian Bach
Fantasie und Fuge a-Moll BWV 561 Original für Orgel, Arrangement für Akkordeon
Pēteris Vasks
„Veni Domine" für Orgel und vierstimmigen Chor (2019)

Iveta Apkalna | Orgel
Martynas Levickis | Akkordeon
Prof. Gunter Berger | Leitung
Philharmonischer Chor Dresden