• Thierry Escaich © Guy Vivien Thierry Escaich © Guy Vivien

Philharmonie im Kulturpalast
Konzertsaal im Kulturpalast
49 € inkl. Sekt

Bleiben Sie nach dem Konzert unser Gast und erleben Sie die Jahrswende im Kulturpalast!


Orgelkonzert zum Jahreswechsel

Aufgrund der aktuellen Situation muss dieses Konzert leider ersatzlos abgesagt werden.
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#WEITERHÖREN:


Béla Bartók (1881 – 1945)
Rumänische Volkstänze (1915)

Eine Einspielung der Rumänischen Volkstänze in der Bearbeitung für Orgel ist leider nicht online verfügbar. Stattdessen möchten wir hier nochmals eine außerordentliche Aufnahme empfehlen, auf die wir schon bei anderer Gelegenheit hingewiesen haben, eine Einspielung mit dem Komponisten am Klavier. Zu dieser Aufnahme findet sich ein bemerkenswerter Kommentar des Pianisten Tibor Szász: „I discovered this recording in 1970 in Madison, Wisconsin, USA, and gave it to Bartók‘s son Bála with whom I toured the USA. He did not believe it was Bartók playing. But IT IS Bartók – a piano roll. A study was published in Hungary. I heard all Bartók recordings at 16 (except his roll recordings). This is the only recording in existence where Bartók plays his unpublished CONCERT VERSION with extra notes.“ (Ich entdeckte diese Aufnahme 1970 in Madison, Wisconsin, USA, und gab sie Bartóks Sohn Bála, mit dem ich durch die USA tourte. Er hat nicht geglaubt, dass es Bartók ist, der da spielt. Aber ES IST Bartók – eine Klavierrolle. Eine Studie wurde in Ungarn veröffentlicht. Mit 16 Jahren habe ich alle Bartók-Aufnahmen gehört (außer seine Klavierrollen-Aufnahmen). Dies ist die einzige existierende Aufnahme, in der Bartók seine unveröffentlichte KONZERTVERSION mit einigen zusätzlichen, in der Partitur nicht zu findenden Noten spielt.) Wenn diese Aussage stimmt, müsste die Aufnahme knapp nach 1915 entstanden sein – fast unglaublich angesichts der guten Aufnahmequalität.

https://www.youtube.com/watch?v=cW4AHmTzyMo

 

 

 

Jehan Alain (1911 – 1940)
Variations sur un thème du Clément Janequin (1937)
„Litanies“ (1937)



Die Variationen und „Litaneien“ von Jehan Alain finden Sie unter den folgenden Links in Einspielungen mit Marie-Claire Alain, der Schwester des Komponisten. Marie-Claire Alain (1926 – 2013) war eine höchst angesehene Organistin. Über ihr Orgelspiel lesen wir: „Alains Interpretationsstil fußte auf der gründlichen musikalischen, historischen und – besonders bei Bach – theologischen Analyse des jeweiligen Werkes. Ihre lange Erfahrung mit historischen Instrumenten – vor allem in Frankreich und Deutschland – erlaubte ihr die stilsichere Klangregie. Gleichzeitig wandte sie als eine der Ersten überhaupt konsequent die Ergebnisse der historischen Aufführungspraxis auf der Orgel an. Das betraf sowohl das Repertoire des Barocks als auch der Romantik und Moderne. Zeitlebens widmete sich Alain der Herausgabe und der Interpretation der Orgelwerke ihres älteren Bruders Jehan, der 1940 ein Opfer des Zweiten Weltkriegs wurde.“ (Wikipedia)
Ein Hinweis sei noch erlaubt: Auf den Ausgaben des Werkes wird Janequin mit dopeltem ‚n‘ geschrieben. Wir hingegen folgen der heute üblichen Schreibweise des Namens mit nur einem ‚n‘. 

 

Variations sur un thème du Clément Janequin 
Marie-Claire Alain, Orgel

https://www.youtube.com/watch?v=n4XjSSSwrcs

 

 

„Litanies“
Marie-Claire Alain an der Großen Orgel der Hofkirche Luzern
https://www.youtube.com/watch?v=PrH-zCJMb7s

 

Thierry Escaich (* 1965)

„Récit“ (2015)

„Évocation II“ (1996)

 

Auch die beiden Werke von Thierry Escaich möchten wir in möglichst authentischen Interpretationen vorstellen, also mit dem Komponisten selbst an der Orgel. Gerade von „Évocation“ finden sich im Netz aber viele weitere Einspielungen. Wer also Lust auf Interpretationsvergleiche hat, dem öffnet sich hier ein weites Feld

„Récit“
Thierry Escaisch an der von Cavaille-Coll, dem Großmeister des französischen Orgelbaus im 19. Jahrhundert, erbauten Orgel in der Kirche Saint-Etienne du Mont, Paris, in einer 2015 veröffentlichten Aufnahme.
https://www.youtube.com/watch?v=IcTuJyEETI4

 

„Évocation II“
https://www.youtube.com/watch?v=XDcqHaCI4uY



Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Fuge in G-Dur (à la Gigue) BWV 577 (1706)
Kontrapunktische Kunst und tänzerische Ausgelassenheit sind aufs Schönste vereint in dieser Aufnahme mit Tom Koopman:
https://www.youtube.com/watch?v=5M-RWJki3wY



 

Astor Piazzolla (1921 – 1992)

„Tanti anni prima“, „Fuga y misterio“

Von den Orgelarrangements der beiden Werke von Astor Piazzollas durch Thierry Escaisch gibt es leider keine frei verfügbaren Aufnahmen. Aber eine Ahnung, wie Escaich die Klangwelt der Orgel und die des Tangos zu verschmelzen vermag, zeigt die folgende Einspielung von Piazzollas „Oblivion“, die er gemeinsam mit dem französischen Akkordeonisten und Jazzmusiker Richard Galliano vorgelegt hat:
https://www.youtube.com/watch?v=iww7Jg9dNa8

 

Die Originalkompositionen von Astor Piazolla finden Sie unter folgendem Link. „Tanti anni prima“ verbirgt sich hinter dem Titel „Ave Maria“. 
https://www.youtube.com/watch?v=p1uTHTMnbTI

 

 

Igor Strawinski (1882 – 1971)
„Der Feuervogel“ 

Auszüge aus dem Ballett, Arrangement von Pierre-Marie Pincemaille
Danse du roi Katchei

Berceuse

Final

Dieses Werk liegt in einer Einspielung mit dem Verfasser des Arrangements für Orgel vor, mit Pierre-Marie Pincemaille, dem 2018 verstorbenen Organistenkollegen von Thierry Escaich. Sie können sich das gesamte Werk anhören oder aber die von Thierry Escaich getroffene Auswahl, die den letzten drei Sätzen entspricht, die bei 18‘13‘‘ beginnen.

https://www.youtube.com/watch?v=ZACnW4SBG5Y

Béla Bartók
›Rumänische Volkstänze‹ (1915/1917)
Arrangement von Thierry Escaich
Jehan Alain
Variationen über ein Thema von Clément Jannequin (1937)
›Litanies‹ (1937)
Thierry Escaich
Récit (2015)
Évocation II (1996)
Johann Sebastian Bach
Fuge in G-Dur (à la Gigue) (1706)
Astor Piazzolla
›Tanti anni prima‹, ›Fuga y misterio‹
Arrangement von Thierry Escaich
Igor Strawinski
›Der Feuervogel‹ (1910)
Auszüge aus dem Ballett, Arrangement von Pierre-Marie Pincemaille
Improvisation
Sinfonische Tänze in Form von Variationen über ein weihnachtliches Thema

Thierry Escaich | Orgel