• Dalia Richter © Marco Borggreve Dalia Richter © Marco Borggreve

Philharmonie auf Schloss Albrechtsberg
Schloss Albrechtsberg - Kronensaal
28 | 23 | 12 €

Romantik in Litauen, Deutschland und Frankreich

Das Schaffen des litauischen Komponisten Mikalojus Konstantinas Čiurlionis hat seine Wurzeln in der Spätromantik. Üppige Harmonik und schwärmerische Klangbilder kennzeichnen seine äußerst originellen Werke. Die Volksmusik hatte für ihn große Bedeutung, doch zeigen seine Werke eine ungewöhnlich freie Harmonik. Viele Werke sind nach Prinzipien der Malerei strukturiert – Čiurlionis begriff sich selbst als Synästhetiker. Nachdem er schon im Alter von 35 Jahren gestorben war, wurde ihm posthum größte Anerkennung zuteil. Sowohl seine Musik als auch seine Gemälde erfuhren starke Resonanz. Heute besitzt Čiurlionis den Status eines Nationalhelden. In der Mitte des Programms steht Schumanns großartiges Klavierquintett, abschließend bildet ein Werk des Franzosen Ernest Chausson ein westliches Pendant zu Čiurlionis.

Mikalojus Konstantinas Čiurlionis
Allegro moderato aus dem Streichquartett c-Moll (1902)
Robert Schumann
Quintett Es-Dur für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Klavier op. 44 (1842)
Ernest Chausson
Konzert D-Dur für Violine, Klavier und Streichquartett op. 21 (1892)

Dalia Stulgyté-Richter | Violine
Deborah Jungnickel | Violine
Denise Nittel | Violine
Matan Gilitchensky | Viola
Hans-Luwig Raatz | Violoncello
Rieko Yoshizumi | Klavier