Philharmonie im Kulturpalast
Konzertsaal im Kulturpalast
Wir möchten mit Ihnen während der Zeit der Schließung des Kulturpalastes in Kontakt bleiben und bieten Ihnen an, über die Social Media-Kanäle mit uns zu kommunizieren. Wir können zwar momentan unsere Konzerte nicht veranstalten, aber Sie werden auf unserer Website Links zu Aufnahmen der von uns geplanten Werke finden oder auch zu Einspielungen anderer Werke, die wir für interessant halten – manchmal in historischen Aufführungen durch die Dresdner Philharmonie oder in exemplarischen Einspielungen durch andere Interpreten. Auch stellen wir Ihnen die Programmhefte zu den geplanten Veranstaltungen online zur Verfügung.

Bleiben Sie gesund und bleiben Sie mit uns im Gespräch.

Sinfonische Variationen

Dvořák-Meisterwerke

Die beiden Werke Antonín Dvořáks, die das Programm eröffnen und beschließen, geben Gelegenheit, an Interpreten zu erinnern, die mit der Dresdner Philharmonie eng verbunden waren bzw. lassen uns an der Geschichte des Orchesters teilhaben. Jiří Bělohlávek war zwischen 1975 und 1992 häufig als Gastdirigent am Pult der Dresdner Philharmonie zu erleben. Als 1985 ein Nachfolger für Herbert Kegel gesucht wurde, war er ein Wunschkandidat des Orchesters, allerdings nicht der Kulturvögte, die das Engagement zu verhindern wussten. In der von uns empfohlenen Aufnahme vom 27. August 2007 dirigiert er das BBC Symphony Orchestra während der Proms in der Londoner Royal Albert Hall.
Von der 7. Sinfonie Dvořáks gib es eine Aufnahme mit der Dresdner Philharmonie, die unter Leitung von Heinz Bongartz 1962 in der Dresdner Lukas-Kirche entstand. Heinz Bongartz war von 1947 bis 1964 Chefdirigent des Orchesters und prägte die Dresdner Philharmonie so lange wie kein Dirigent vor oder nach ihm. Nachdem Gerhart Wiesenhütter das Orchester 1945/46 reorganisiert hatte und als ein genial begabter Dirigent in kürzester Zeit eine beachtliche spieltechnische Qualität erreicht hatte, konnte Bongartz darauf aufbauen und als erfahrener Kapellmeister das Orchester zu einem Klangkörper der Spitzenklasse entwickeln. Seine Aufnahme besticht durch expressive Intensität, klangliche Homogenität und technische Perfektion.
Igor Strawinskis Violinkonzert stellen wir Ihnen in einer Aufnahme mit Patricia Kopatchinskaja und dem hr-Sinfonieorchester unter Leitung von Andrés Orozco-Estrada vor. Kopatchinskaja nähert sich dem Konzert voller Energie und hinreißendem Temperament. Der folgende Link aber führt Sie zunächst zu einer Kurzeinführung: Im Gespräch äußert sich der Geiger Kolja Blacher zu Strawinskis Konzert. Kolja Blacher war der jüngste Sohn von Boris Blacher, der wiederum der wichtigste Lehrer von Herbert Kegel war und dessen Interesse an der Musik des 20. Jahrhunderts geweckt hatte. Herbert Kegel hat die Dresdner Philharmonie von 1977 bis 1985 geleitet.

https://www.br-klassik.de/programm/radio/ausstrahlung-1195726.html

Hier die Links, die zu den Werken unseres Programms führen:

Antonín Dvořák (1841 – 1904)
Sinfonische Variationen op. 78
https://www.youtube.com/watch?v=gKKU65NvvCI

Igor Strawinski (1882 – 1971)
Konzert für Violine und Orchester
https://www.youtube.com/watch?v=Wn6K53W_Nu0

Antonín Dvořák (1841 – 1904)
Sinfonie Nr. 7 d-Moll op. 70
https://www.youtube.com/watch?v=PIf7InnhJ1o


Krzysztof Urbański | Dirigent
Leila Josefowicz | Violine
Dresdner Philharmonie