• Dima Slobodeniouk © Marco Borggreve Dima Slobodeniouk © Marco Borggreve

Philharmonie im Kulturpalast
Konzertsaal im Kulturpalast

Totentanz

Dima Slobodeniouk und Bertrand Chamayou widmen sich der Vergänglichkeit

Josef Suk nannte seine „Asrael“-Sinfonie ein „Werk übermenschlicher Kraft“. Als sein Schwiegervater Antonín Dvořák 1904 gestorben war und Suk gerade eine Trauermusik für ihn komponierte, starb überraschend auch seine Frau, mit nur 27 Jahren. Beiden widmete er diese Sinfonie, die vielleicht zu den am meisten unterschätzten Werken der Musikgeschichte gehört. Wenn Bertrand Chamayou Liszt spielt, spricht die Presse von einer „punktgenauen und einschneidenden Projektion, wie wenn ein Laserstrahl durch Metallplatten hindurchfährt“. Das Publikum darf also gespannt sein auf eine so kenntnisreiche wie intensive Interpretation seines Zweiten Klavierkonzerts und des „Totentanzes“, eines Meisterwerks der Variationskunst.

Franz Liszt
Klavierkonzert Nr. 2 A-Dur (1857)
Franz Liszt
"Totentanz" (1849/1865)
Josef Suk
Sinfonie Nr. 2 c-Moll „Asrael“ (1905/06)

Dima Slobodeniouk | Dirigent
Bertrand Chamayou | Klavier
Dresdner Philharmonie