Markus Poschner

Markus Poschner

Chefdirigent Bruckner Orchester Linz Chefdirigent Orchestra della Svizzera italiana

Erster Gastdirigent Deutsches Kammerorchester Berlin

Bei Poschner meint man zu hören, dass Bruckner an der Donau gelebt und ge- wirkt hat: Panta rhei, alles fließt im Spiel der Linzer.  

Der Standard, Mai 2019

Man kann die „Elektra“ anders dirigieren, besser wohl kaum.

Concerti, Jänner 2019

„Having recently taken up the post as Chief Conductor, Markus Poschner directed the Bruckner Orchester Linz in an invigorating performance of Mahler’s sensational second symphony, Resur-rection, at the Usher Hall on Sunday afternoon. Opening with a rustic, golden hued timbre, the or-chestra gave an animated interpretation of the work.“

The Herald Scotland, Mai 2018

Seit Markus Poschner in der Spielzeit 2017/18 die Position des Chefdirigenten am Bruckner Orchester Linz übernommen hat, begeistert diese Zusammenarbeit nicht nur heimische Kritiker und Publikum, sondern nicht erst nach einer fulminanten England-Tournee auch die Presse im Ausland. Poschners Vision, mit Bruckners Werken einen eigenen interpretatorischen Weg zu gehen, der gleichzeitig tief verwurzelt scheint im oberösterreichischen Dialekt, eröffnet völlig neue Hörerlebnisse in dieser vermeintlich so bekannten symphonischen Welt. Auch als Opernchef am Landestheater Linz setzte er bereits in seinem ersten Jahr neue Maßstäbe: die Neuproduktionen »Die Frau ohne Schatten« wurde aktuell als beste Opernproduktion mit dem österreichischen Musiktheaterpreis 2018 ausgezeichnet.

Darüber hinaus ist Markus Poschner seit der Saison 2015/16 Chefdirigent des traditionsreichen Orchestra della Svizzera italiana in Lugano. Sein kürzlich bei Sony auf DVD erschienene Brahms-Zyklus wurde 2018 mit einem der wichtigsten Klassik-Preise, dem ICMA-Award, ausgezeichnet.

Der Münchner Dirigent Markus Poschner ist seit seiner Auszeichnung mit dem Deutschen Dirigentenpreis 2004 bei den national und international renommiertesten Orchestern zu Gast, darunter die Staatskapelle Dresden, die Dresdner Philharmoniker, die Bamberger Symphoniker, die Münchner Philharmoniker, das Konzerthausorchester Berlin, die Rundfunk-Sinfonieorchester in Berlin, Köln und Wien, die Wiener Symphoniker, die Netherlands Radio Philharmonic, das NHK Symphony Orchestra sowie die Staatsoper Berlin, die Komische Oper Berlin, die Oper Frankfurt, die Staatsoper Stuttgart und das Opernhaus Zürich. 2019 dirigierte er zum Offenbach-Jubiläum mit Jacques Offenbachs »Maître Péronilla« das Orchestre National de France am Theatre des Champ Élysées in Paris und debütierte beim Bayreuther Festspielorchester bei einem Gastspiel mit Richard Wagners »Walküre« in Abu Dhabi.

Mit vielen dieser Orchester und Opernhäuser verbindet ihn inzwischen eine enge künstlerische Partnerschaft. Dabei arbeitete Poschner mit vielen namhaften Regisseuren wie Nicolas Stemann, Hans Neuenfels, Peter Konwitschny, Andreas Homoki, Tobias Kratzer und Sebastian Baumgarten zusammen.

Nach dem Studium in München und als Assistent von Sir Roger Norrington und Sir Colin Davis wirkte Poschner zunächst als Chefdirigent des Georgischen Kammerorchester Ingolstadt und ab 2006 als Erster Kapellmeister an der Komischen Oper Berlin. Von 2007 - 2017 war Poschner Generalmusikdirektor der Bremer Philharmoniker. Die Universität Bremen ernannte Markus Poschner im Juli 2010 zum Honorarprofessor am Institut für Musikwissenschaft.

In der Spielzeit 2019/2020 ist Markus Poschner unter anderem an der Oper Zürich (»Fidelio«) und am Staatstheater Stuttgart (»Le nozze di Figaro«) zu erleben.

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