Pablo González

Pablo González

Pablo González gilt als einer der vielseitigsten und leidenschaftlichsten Dirigenten seiner Generation und ist eine Inspiration für Musiker und Zuschauer weltweit.

Als Gastdirigent ist er in ganz Europa begehrt – seine Spielzeit 18-19 wird vor allem durch Auftritte in Deutschland dominiert. So wird er zum Konzerthausorchester Berlin und zum Gürzenich-Orchester Köln zurückkehren und gibt sein Debüt beim Frankfurter Radiosinfonieorchester und der Dresdner Philharmonie. González genießt eine enge Zusammenarbeit mit der Deutschen Radio Philharmonie Saarbrücken Kaiserslautern, mit welcher er zahlreiche erfolgreiche Konzerte und Aufnahmen vorweisen kann. Die gemeinsame Schumann-CD mit Lena Neudauer wurde mit dem renommierten Internationalen Classic Music Award ausgezeichnet. Andere nennenswerte Zusammenarbeiten in der kommenden Spielzeit sind unter anderem eine Rückkehr zu den Philharmonikern aus Helsinki und dem Orchestre Philharmonique de Liège, sowie ein Debüt mit der Lahti Symphony.

Die Spielzeit 17-18 war gezeichnet durch ein erfolgreiches Debüt mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra, eine Rückkehr zum Hallé in Manchester, mit welchem González nun schon zum dritten Mal auftrat und die Konzertsaison eröffnete, sowie ein gefeiertes Debüt mit dem Residentie Orkest Den Haag, nach welchem er sofort wieder eingeladen wurde.

In seiner Heimat Spanien ist González überaus gefragt und erfreut sich erfolgreicher Zusammenarbeiten mit dem Galicia Symphony Orchestra, dem Radio Sinfonie Orchester Spanien, dem Sinfonieorchester von Granada und dem Castilla y Léon Symphony Orchestra. Von 2010 bis 2015 war er Chefdirigent des Orquestra Simfònica de Barcelona I National de Catalunya.

Außerhalb Spaniens zählen Kollaborationen mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Niederländischen Philharmonie, dem Londoner Sinfonieorchester, dem Schottischen Kammerorchester, dem BBC National Orchestra of Wales, der Warschauer Philharmonie, dem Orchestra della Svizzera Italiana und dem NHK Sinfonieorchester zu Highlights vergangener Spielzeiten.

Im Winter 2018 wird González die Opernproduktion Tosca in Oviedo dirigieren. Vorangegangene Opernhighlights waren unter anderem das Dirigat von Don Giovanni und L’elisir d’amore bei zwei Glyndebourne Tourneen, von Carmen in San Sebastian, von einer Doppelvorstellung von Poulecs La Voix Humaine und Montsalvatges Una Voce in Off, von Die Zauberflöte, Daphne, und Rienzi - alle am Teatro del Liceu Barcelona -, sowie von Don Giovanni und Madama Butterfly für die Oper in Oviedo.

Pablo González steht oft im Studio. Im September 2016 erschienen bei Naxos drei Alben mit Werken von Enrique Granados, aufgenommen mit dem Sinfonieorchester aus Barcelona. Im Herbst letzten Jahres veröffentlichte er Suiten aus Carmen und L’Arlesienne, ebenfalls zusammen mit dem Orchester aus Barcelona. Andere Veröffentlichungen umfassen unter anderem Prokofievs The Prodigal Son mit dem SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg.

Pablo González wurde in Oviedo geboren und studierte an der Guildhall School of Music and Drama in London. Mit seinen Siegen beim Donatella Flick und dem Cadaqués, zwei internationalen Wettbewerben für Dirigenten, zog er zum ersten Mal die internationale Aufmerksamkeit auf sich. Er war Hauptgastdirigent des Orchestra of the City of Granada und zweiter Dirigent des Londoner Sinfonieorchesters.